O Heilger Josef…

steh uns in aller Drangsal bei,

von Sünd’ und Irrtum halt uns frei;

komm uns zu Hilf in letzter Not

und schenk uns einen guten Tod.

 

 

Nachruf

 

Die Pfarrei St. Josef trauert um Herrn Pfarrer i.R. Ruprecht Eugen Vollmer. Geboren am 11.12.1942  in Kaiserslautern und am 08.03.1970 zum Priester geweiht, verbrachte er quasi ab seiner Kaplanszeit, die er am 01.04.1970 in St. Ingbert, St. Josef begann, sein ganzes Priesterleben in St. Ingbert (und Oberwürzbach). Neben seiner Tätigkeit als Religionslehrer in Blieskastel und St. Ingbert war er viele Jahre zusammen mit Pfarrer Böhler, mit dem er 19 Jahre auch im Pfarrhaus St. Josef wohnte, sozusagen „2. Kaplan“ von Pfarrer Helmut Klein. Er hielt Gottesdienste, versah den Predigtdienst, spendete Sakramente und war für die Jungendarbeit, die ihm sehr am Herzen lag,  verantwortlich.

 

Da er auch gern fotografierte und der Josefkirche sehr verbunden war, erstellte er vor Jahren einen ausgezeichneten Kirchenführer über die Josefskirche. In seiner Josefskirche konnten wir auch das Totenoffizium und das Requiem für ihn feiern.

Wir werden im Gebet und im Gottesdienst seiner gedenken und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

 
 

 
 

Sternsinger-Aktion 2012

 
„Kinder fordern ihre Rechte! Klopft an Türen, pocht auf Rechte!"  

So hieß das Leitwort der diesjährigen „Aktion Dreikönigssingen“.  Am Samstag 7.1. und Sonntag 8.1.2012 sammelten in der Pfarrei St. Josef 47 Kinder und 12 Betreuer für notleidende Kinder in aller Welt. Dieses Jahr wurden besonders die Kinder und Jugendlichen in Nicaragua unterstützt. Bei Dauerregen machten sich 18 Gruppen auf den Weg.

 

Die Sternsinger und Betreuer trafen sich samstags zum gemeinsamen Mittagessen und sonntags zum Kuchenessen im Pfarrheim. Das schlechte Wetter konnte der Stimmung keinen Abbruch tun, im Gegenteil, das Sternsinger-Ergebnis konnte um ca. 1400 Euro auf  6.240 Euro  dieses Jahr gesteigert werden.

 

Das Sternsinger-Team dankt allen Kindern, Eltern, Betreuern und Helfern, die diese Aktion zum Erfolg geführt haben. Ein herzliches vergelt’s Gott!

 
 

 
 

Erste Sitzung des Pfarrgemeinderates

 

Am 05. Januar trafen sich die Mitglieder des neu gewählten Pfarrgemeinderates zu ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr. Nach der Begrüßung der neuen Vorsitzenden, Frau Doris Jene, erfolgte durch Pfarrer Vogt eine kurze Meditation über ein weihnachtliches Bild.

 

Besprechungspunkt - unter anderen - waren die Ziele „was ist unsere Aufgabe als Pfarrgemeinde (als Pfarrgemeinderat)“ zu erörtern und daran anknüpfend die Arbeit für die nächsten 4 Jahre festzulegen. Weil es die erste Sitzung im neuen Jahr war, waren alle anschließend zu einem kleinen Umtrunk eingeladen.

 
 

 
 

Jahresschlussandacht -  Silvester 2011

 

Es ist schon Tradition, dass Pfarrer Vogt in der Jahresschlussandacht eine Predigt von der Kanzel hält. Nach über vier Jahren Wartezeit betrachtete er es als Geschenk, dass dies wieder in St. Josef geschieht.  Aus der Predigt wurde eine Art Meditation über die Zeit. Auf einer Leinwand wurde das Bild einer Sanduhr projiziert durch die der Sand rieselt. Pfarrer Vogt sprach von der verrinnenden und endlichen Zeit aber auch von einer christlichen Zeit, die nicht ins Leere läuft.

 

Christus bewahrt die Zeit. Der Herr der Zeit ist an meinem Leben interessiert. Durch die Hände Gottes rinnt nichts. Meine Zeit wird aufgefangen. Gott der Herr der Zeit ist bei uns immerdar, jetzt und in Ewigkeit.

 
Im Wechsel mit dem Chor von St. Josef und der Gemeinde wurden in der Andacht Psalmen gesungen. Zum Schluss wurde der Eucharistische Segen mit dem ausgesetzten Allerheiligsten erteilt.  

Danach waren alle Besucher zu Musikvorträgen für Panflöte und Orgel eingeladen. Franz Öllinger, Panflöte und Markus Schaubel, Orgel, spielten Bekanntes und Unbekanntes aus Klassik und rumänischer Folklore.

 
 

 
 

Weihnachten

 

Nach über 4 Jahren des Wartens wegen der Restaurierung der Kirche konnte in diesem Jahr endlich wieder Weihnachten in St. Josef gefeiert werden. Alle Gottesdienste waren auch sehr gut besucht und die Kirchenbänke fast immer bis auf den letzten Platz, nicht nur von den Gemeindemitgliedern sondern auch von Gästen aus anderen Pfarrgemeinden und Orten, besetzt. Bleibt zu wünschen, dass dies auch weiterhin so bleiben wird.

 
 
 
 

 
 

 
 

 
 
Filmvorführung und Podiumsdiskussion„Mehr als eine Kirche“  

Eine Filmvorführung und die anschließende Podiumsdiskussion fanden am 30. November 2011 im Pfarrheim St. Josef statt zu der die Leiterin der KEB, Frau Gertrud Fickinger viele Gäste begrüßen konnte. Als Podiumsteilnehmer diskutierten der Generalvikar des Bistums Speyer, Dr. Franz Jung, OB Georg Jung, die Saarbrücker Baudezernentin Dr. Rena Wandel-Hoefer, Pfarrer Arno Vogt und SR-Autor Jürgen Rinner. Sie versuchten Antworten zu geben auf Fragen: Warum die St. Ingberter ihre Kirche nach dem verheerenden Brand unbedingt wieder haben wollten und wieso die Kirche eine so große emotionale Bindung bei der Bevölkerung weckte.

 

Das Unglück löste eine große Spendenbereitschaft aus betonte Pfarrer Vogt. Von der Welle der Sympathien und den Ideen und Aktionen für den Wiederaufbau war er sehr überrascht. Dies habe ihn bestärkt nur nach vorne zu schauen, um einen schnellen Wiederaufbau voranzutreiben. Auch für den Vertreter des Bistums, so seine Aussage, war klar, dass die Kirche – trotz erheblicher Eigenmittel die das Bistum aufzubringen hat – für St. Ingbert erhalten werden muss; denn Kirchen sind auch Kulturträger. Deshalb werde auch in Zukunft noch zum Erhalt von Kirchen investiert.  OB Jung sprach von einem Blumenstrauß an Hilfsaktionen weil die St. Ingberter sich mit ihrer Kirche identifizieren. Ingenieur Daub, als Fragesteller aus dem Publikum, stellte ausdrücklich die großen handwerklichen Fertigkeiten aller am Bau beteiligten Firmen heraus. Jeder hätte sein Bestes gegeben. Nur deshalb kann die Kirche heute schöner als vor dem Brand in ihrem Glanz erstrahlen. Es sei wiedergewonnen worden, was die damaligen Erbauer sich erdacht hatten.

 

SR-Autor Jürgen Rinner war mit einem Kamerateam durch Zufall vor Ort, als der Brand ausbrach. Er hat in einer Langzeitreportage für das SR-Fernsehen die Stationen des Wiederaufbaus – von den dramatischen Löscharbeiten bis zu feierlichen Wiederindienstnahme dokumentiert. Der entstandene Film wird mit dem Titel „Mehr als eine Kirche – der Wiederaufbau von St. Josef in St. Ingbert“ wird im SR-Fernsehen gezeigt. Danach kann eine DVD käuflich erworben werden. Auch die Podiumsdiskussion wird im SR2-Radio in der Reihe „Diskurs“ übertragen.

 

Alle Besucher zeigten sich, nachdem sie die Uraufführung des etwa ein halbstündigen Filmes gesehen hatten, der vor der Podiumsdiskussion gezeigt wurde,  sehr beeindruckt. An diesem Abend bestand auch noch die Möglichkeit, die Bilddokumentation über den Wiederaufbau der Kirche käuflich zu erwerben. Herzlichen Dank allen, die durch ihr Kommen ihr großes Interesse am Wiederaufbau von St. Josef bekundeten.

 
 

 
 
 
 

 
 

 
 
Cäcilienfest und Neuaufnahme  von Messdienern  

Am Sonntag, 27. November, feierte der Kirchenchor in Hochamt sein Cäcilienfest. Die hl. Cäcilia wird als Patronin der Musiker, insbesondere der Kirchenmusiker und der Dichter verehrt. Es war auch das erste Hochamt nach der Wiederinbetriebnahme der Josefskirche und dementsprechend sehr gut besucht. Gleichzeitig wurden im Gottesdienst zwei neue Messdiener auf ihren Dienst am Altar verpflichtet. Als äußeres Zeichen für die Aufnahme als Messdiener erhielten sie eine Plakette und einen Handschlag vom Pfarrer.

 

Nach dem Gottesdienst trafen sich die Mitglieder des Chores im Pfarrheim zu einer Feierstunde. Zunächst bedankte sich Herr Pfarrer Vogt beim Chor und Herrn Schaubel für die  geleistete Arbeit. In diesem Jahr konnte Herr Rainer Stief für seine 50jährige aktive Mitgliedschaft im Chor geehrt werden. Er erhielten für seine Treue eine vom Bischof unterschriebene Urkunde und ein kleines Präsent. Alle Chormitglieder waren zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen und verlebten einige Stunden in Gespräch und Gemeinschaft.

 
 

 
 

 
 

 
 

1. hl. Messe nach Wiederindienstnahme

 

Am Freitag, 25.11.2011 feierte Pfarrer Vogt die erste heilige Messe nach der Wiedereröffnung in St. Josef.  Zurzeit ist es die einzige Wochentagmesse in St. Josef. Da gewöhnlich nicht so viele Gottesdienstbesucher zu erwarten sind, wird in Zukunft diese Messe – außer an Herz-Jesu-Freitagen in der so genannten, neu geschaffenen, „Seitenkapelle“ gefeiert. Ein Gefühl der Gemeinschaft ist,  nicht nur optisch, wahrzunehmen. In den Wintermonaten wird dies noch unterstrichen, dass nicht die gesamte Kirche, sondern nur das Seitenschiff beleuchtet ist.

 

Eine Neuerung, die bestimmt von allen Gottesdienstbesuchern gerne angenommen wird.

 
 
 
 

 
 

 
 

Wiederindienstnahme der Josefskirche

 

Am Sonntag, 20. November – Christkönigssonntag – war es endlich soweit.  Mit einem Pontifikalamt von Bischof Karl-Heinz Wiesemann wurde die Wiederindienstnahme der Josefskirche festlich begangen. Bei seiner Begrüßung sprach Pfarrer Vogt von einem großen Tag, hat doch der Brand der Kirche die Herzen der Menschen bewegt. Beim Einzug der über 40 Geistlichen und vielen Messdiener sowie Abordnungen von Feuerwehr, Knappen- und Schützenverein, Pfadfindern, Polizei, DRK und THW von der Engelbertskirche, durch die Fußgängerzone hätte er Tränen der Freude bei vielen Menschen gesehen. Überwältigend war die Welle der Hilfsbereitschaft für den Wiederaufbau der Kirche, die in vielen Herzen der Menschen verankert ist. Daher der Dank an alle, die zum Gelingen des Wiederaufbaus mitgeholfen und wir die Kirche als lebendiges Gotteshaus wieder haben. Bischof Wiesemann sagte in seiner Predigt, St. Josef sei auch als Wahrzeichen von St. Ingbert wieder aufgerichtet und kann sich wieder mit Leben füllen. Nachdem auch die Orgel wieder neu erstrahlt kann St. Josef wieder ein geistiges Zentrum dieser Stadt sein. Jede Kirche, die geschlossen werden muss erfülle ihn mit Tränen und Trauer. Kirchen sind weit mehr als nur Bauten aus Stein. Sie sind ein Zeichen in der Welt und bergen ein Geheimnis, das tiefer geht. Eine Kirche kann ein Raum sein, in dem der Mensch zu sich selbst kommen kann. Sein Inneres wird offenbar – vor Gott. Eine Kirche ist ein Haus, in dem Gott für uns einfach da ist. Er sei tief ergriffen wie die Menschen aus St. Ingbert an ihrer Kirche hängen und was sie dafür getan haben. Auch St. Josef sei ein Zeichen für uns: „Christ steh auf, hab Mut“! Das Pontifikalamt wurde musikalisch mit der Cäcilienmesse von Ch. Gounod gestaltet von Gesangssolisten, dem Kirchenchor St. Josef, einem Kammerorchester und Ch. von Blohn an der Orgel. Die Gesamtleitung hatte Markus Schaubel.

 

Nach dem bischöflichen Segen war im Anschluss an den Festgottesdienst in der Kirche die Möglichkeit zu Grußworten gegeben. Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer sprach von einem besonderen Tag für alle Menschen im Saarland. Auch Landrat C. Lindemann, Oberbürgermeister G. Jung und Ortsvorsteher Dr. U. Meyer brachten ihre Freude über den gelungenen Wiederaufbau der Kirche zum Ausdruck. Danach hatte H. H. Bischof, Dr. K.-H. Wiesemann noch eine Überraschung. Für seine unermüdliche Arbeit und Tatkraft die er in den Dienst zum Wiederaufbau der Kirche leistete wurde Herrn Werner Gammel, die Pirminusplakette des Bistums verliehen. Herr Gammel – so betonte es der Bischof - ist seit 16 Jahren im Verwaltungsrat tätig und war seit dem Brand der Kirche im Jahre 2007 über 4 Jahre beinahe täglich vor Ort und das mit 70 Jahren. Dieser Einsatz sei unbezahlbar und die Verleihung der Plakette soll dies herausheben. Benannt ist die bischöfliche Ehrenplakette nach dem heiligen Abtbischof Pirminius, der als Missionar im südwestdeutschen Raum wirkte und 753 in dem von ihm gegründeten Kloster Hornbach starb. In seinem Schlusswort verkündete Pfarrer Vogt, dass die Josefskirche täglich geöffnet ist und an allen Sonntagen werden wieder Gottesdienste in der Kirche gefeiert werden. – Machen sie regen Gebrauch davon -. 

 

 
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St. Martinsfeier 2011

 

 

Zum Namenstag des Hl. Martin, am 11. 11., waren wieder viele Kinder mit ihren Eltern in die Engelsbertkirche gekommen zur so genannten Martinsfeier. Zunächst wurden von Pfarrer Vogt nochmals alle bekannten Martinslieder eingeübt. Mit dem Lied „St. Martin, St. Martin“  begann die Feier, gehalten von Kaplan Amselmann. Von der KiTa St. Josef wurde das Leben des St. Martin in einer Leinwand-Präsentation vorgestellt. Von Kindern der Tagesstätte wurde die Geschichte akustisch mitgestaltet. Vor dem Schlusssegen rief Kaplan Amselmann alle Kinder auf, ihre mitgebrachten Gaben vor den Altar zu legen um es dem Hl. Martin gleichzutun, nämlich sein Eigentum mit anderen zu teilen. Am Ausgang der Kirche wurden an die Kinder die Brezeln verteilt, danach setzte sich der St. Martinsumzug mit St. Martin hoch zu Ross zum Pfarrheim in Bewegung. Hier brannte bereits das große Martinsfeuer und für das leibliche Wohl war bestens vorgesorgt.

 

 

 
 

 
 

 
 

Orgelweihe und Eröffnungskonzert

 
 

Fast viereinhalb Jahre mussten wir warten, bis die durch die Brandkatastrophe vom 17.07.2007 zerstörte Orgel wieder erklingen kann. So begrüßte Pfarrer Vogt am
01. November 2011 – Allerheiligen - die Besucher zur Orgelweihe – in der vollbesetzten Josefskirche – darunter Vertreter aus dem öffentlichen Leben, u.a.
Landrat Clemens Lindemann und OB Georg Jung, die Handwerker, die mit dem Wiederaufbau beauftragt sind, alle Spender und Wohltäter und Damkapitular Peter J. Schappert, Domkustos und Leiter der Hauptabteilung „Finanzen und Immobilien“ der Diözese Speyer. Dieser stellte in seiner Ansprache die Bedeutung einer Kirchenorgel, wie sie in der Konstellation über die hl. Liturgie vom II. Vatikanischen Konzil festgelegt wurde vor: „Die Pfeifenorgel soll in der lateinischen Kirche als traditionelles Musikinstrument in hohen Ehren gehalten werden; denn ihr Klang vermag den Glanz der kirchlichen Zeremonien wunderbar zu steigern und die Herzen mächtig zu Gott und zum Himmel emporzuheben“. Das Instrument möge ein Werkzeug auf unserem Weg zu Gott sein. Die Orgel möge zu seiner Ehre erklingen, fügte er hinzu. Danach erfolgte die Weihe der Orgel mit einem Segensgebet durch Domkapitular Schappert. Auf dem Weg zur Empore spielte die Bergkapelle das Musikstück von Otto M. Schwarz „Kyrill“ untermalt von einer Dia-Show mit Bildern vom Brand der Josefskirche. Kyrill ist eine Vertonung des gleichnamigen orkanartigen Sturms der von einem Tiefdruckgebiet aus Neufundland über ganz Europa zog und erhebliche Schäden anrichtete. Nach der Weihe war er Klang der Orgel, gespielt vom Kantor von St. Josef, Markus Schaubel, erstmals zu hören. Er stellte mehrere Einzelregister und Registerkombinationen vor. Anschließend erklang von J.S. Bach die Sinfonia aus der Kantate 29 „Wir danken dir Gott“. Eingebunden war die Orgelweihe in einen Wortgottesdienst in dem auch Chor der Josefskirche mitwirkte. Nach dem Schlusssegen und dem Choral „Du lässt den Tag o Gott nun enden“ intonierte Markus Schaubel zum Auszug den Choral von J.S. Bach „Nun danket alle Gott“.

 
 

Ohne Unterbrechung schloss sich dann ein Konzert gestaltet von Orgel und der Bergkapelle an. Orgel und Bergkapelle spielten gemeinsam von E. Gigout „Grand Choer“. Danach nur die Orgel 3 Tonstücke von L. Boslet op. 25 und seine Sonate in D-Dur. Ludwig Boslet war bis zu seiner Abberufung als Domorganist nach Trier der erste Organist von St. Josef. Danach folgte von der Bergkapelle ein symphonische Werk von A. Reed „Russian Festive Music“. Markus Schaubel verzauberte die Zuhörer an der Orgel mit den Choralvarationen über „Deinem Heiland, deinem Lehrer“ und der Choraltoccata über „Ein Haus voll Glorie schauet“ von A. M. Müller. Alois Maria Müller war von 1920 – 1961, zuletzt als Kirchenmusikdirektor, Organist in St. Josef und hat eine Reihe bekannter Kompositionen, Passionen, Motetten und Orgelwerke geschaffen. Den Abschluss des Konzertes bildete das Werk von A. Reed für Orgel und Bergkapelle „Allelujah! Laudamus Te“. Die Gottesdienstbesucher honorierten die hervorragenden musikalischen Leistungen sowohl von Markus Schaubel an der Orgel, als auch der Musiker von der Bergkapelle mit lauten Bravorufen und „standing ovation“. Es wird ein unvergesslicher Abend bleiben.

 
 

   
 

   
         
 

 

 
 
 

Generalreinigung der Josefskirche und Versteigerung von Maßwerk-Steinen 

 
 

Die Arbeiten zur Wiederinbetriebnahme der St. Josefskirche gehen in die Endphase. Am Samstag, 22. Oktober waren viele dem Aufruf gefolgt, an der anstehenden Endreinigung der Kirche mitzuwirken.

 
 
 

 
     
 

 
     
 

 
     
 

 
 
 

Gleichzeitig bestand die Möglichkeit, im Pfarrgarten gelagerte und nicht mehr zu verwendende Maßwerk-Steine zu ersteigern. Auch hier haben sich einige Interessenten eingefunden und ersteigerten den einen oder anderen behauenen Stein.

 
     
 

 
     
   
 

Erntedank

 
 

Am Sonntag, 02. Oktober wurden in allen Gottesdiensten Erntedank gefeiert und die auf den Altar gelegten Erntegaben gesegnet. Unser Bild zeigt Herrn Pfarrer i.R. Prüm bei der Segnung in der 11.30 Uhr Messe.

 
 

 
 
 

 
 
 

Pfarrgemeinderatsstitzung

 
 

Am Montag, 26. September, waren die Mitglieder des noch amtierenden Pfarrgemeinderates zur letzten Sitzung vor den Neuwahlen ins Pfarrhaus eingeladen. Auf der Tagesordnung stand zunächst ein Rundgang durch die St. Josefskirche. Alle zeigten sich erstaunt über die immensen Fortschritte die zur Wiederherstellung gemacht wurden. Da als nächstes, am 01. November die Einweihung der Orgel vorgenommen wird, wurde auch diese inspiziert. Pfarrer Vogt stellte Neuerungen an der Orgel aber auch in der Kirche vor. Hier waren besonders beeindruckend die Gestaltungsmöglichkeiten mit der Innenbeleuchtung.

 
 

Mit einem kleinen Umtrunk wurden die wichtigsten Ereignisse der letzten acht Jahren vom Vorsitzenden des PGR, Roland Roschy, nochmals in Erinnerung gerufen. Dies waren u.a.:

 

·        250 Jahrfeier von St. Engelbert

·        Priesterweihe und Primiz von Pfarrer Raimund Rambaud

·        Sanierung des Pfarrheimes auf dem Hobels

·        Wiederherstellung der St. Josefskirche nach dem Brand im Jahre 2007

 

 
 

Bei dieser Gelegenheit, gab Roland Roschy bekannt, dass er für den Vorsitz im neu zu wählenden Pfarrgemeinderat nicht mehr kandidieren wird. Vielmehr möchte er sich für die Arbeit im Verwaltungsrat einbringen. Pfarrer Vogt dankte allen für die geleistete Arbeit im PGR und betonte, dass die Sitzungen des Pfarrgemeinderates immer harmonisch und konstruktiv waren.

 
 

 
     
 

 
     
 

 
     
 

 
 

Großes Gebet

 
 

Der Tag des Großen Gebetes am Sonntag, 18. September begann mit der Aussetzung des Allerheiligsten nach der Messe um 11.30 Uhr. Danach wurden stündlich für verschiedene Gruppen Betstunden angeboten. Zwischendurch und zur Überbrückung bis zur Schlussandacht waren die Gläubigen zu Kaffee und Kuchen ins Caritas-Haus hinter der Alten Kirchen eingeladen. In der Schlussandacht um 17.oo Uhr, die als Eucharistische Vesper vom Chor der St. Josefskirche mitgestaltet wurde, predigte unser neuer Diakon, Dominik Geiger. Es war seine erste Predigt bei uns, die sich auf das zuvor verlesene Evangelium und auf das ausgesetzte Allerheiligste bezog. „Sehen ist für uns Menschen sehr wichtig“, sagte er. Mehrmals sei in der Hl. Schrift zu lesen, die Leute kamen zu Jesus, um zu sehen. Auch Tomas glaubte erst, als er die Wundmale des Herrn sah. Mit Blick auf die Monstranz gerichtet, sprach er von der Anwesenheit Gottes in der Eucharistie  als ein nie ganz zu verstehendes Zeichen. Wir sehen Christus in der Eucharistie, ob wir das verstehen, das weiß ich nicht, sagte er. Gott möchte uns nahe sein im eucharistischen Brot. Dieses Geschenk anzunehmen ist unsere Aufgabe - denn du bist es, mein Herr und mein Gott. Pfarrer Vogt erteilte zum Schluss mit der Monstranz den Segen.

 
 

 
   
 

 
 
 

Biosphärenfest 2011

 
 

Alljährlich wird zum Biosphärenfest eingeladen. In diesem Jahr war St. Ingbert der Gastgeber und tausende von Menschen aus der gesamten Region waren der Einladung in die Gustav-Clauss-Anlage gefolgt. Über 80 Aussteller zeigten, was die Biosphäre so zu bieten hat. Von den Medien wurde allerdings nicht berichtet, dass das Fest, am Sonntag, 04. September durch einen Gottesdienst eröffnet wurde. Pfarrer Vogt ging zu dem Menschen und feierte  in der Gustav-Clauss-Anlage die heilige Messe. Seine Predigt war an der Natur und dem Leben ausgerichtet. Der Auftrag Gottes, „macht euch die Erde untertan“ müsse in christlicher Verantwortung gegenüber der Natur verstanden werden. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor St. Josef und der Bergkapelle mitgestaltet. Erst nach dem Gottesdienst wurde das Fest von OB Jung, Herbert Keßler als Vorsitzender des Biosphärenzweckverbandes und der saarl. Umwelministerin Simone Peter offiziell eröffnet.

 
 

 
 

 
 

 
 
 

Versteigerung  von Maßwerk Steinen der Josefskirche

 
 

Beschädigte Sandsteine (meist vom Turm), zum Teil mit Maßwerk oder Teile von Rosetten und Sandsteinrippen werden

 
 

am Samstag, 22. Oktober 2011 um 10.oo Uhr

 

versteigert.

 
 

Treffpunkt:   Pfarrgarten St. Josef, Prälat Göbelstraße, rechts beim Bauzaun

 
 

Die Teile können dort schon vorher angeschaut werden. Der Teil, die versteigert wird, ist mit rot/weißem Absperrband gekennzeichnet. Der Erlös der Versteigerung kommt dem Wiederaufbau der Josefskirche zugute.

 

 

Tag der Glockenweihe

 
 

Ein Meilenstein zur Wiederinbetriebnahme der St. Josefskirche war der Tag der Glockenweihe, am 28. August mit einem Pontifikalamt durch H.H. Weihbischof Otto Georgens vor der St. Engelbertskirche in der Fußgängerzone. Die vereinigten Kirchenchöre sangen die „Missa Festiva in honorem Sancti Engelberti“ von W. Menschick begleitet von der Bergkapelle St. Ingert.  Auch ein Rahmenprogramm wurde erarbeitet:

 
 

Freitag, 26.08.

Eröffnung einer Glockenausstellung im Kuppelsaal des Rathauses. Herr Wolfgang Robertus hat ca. 2.ooo Glocken zur Schau gestellt.

 
 

 
 

Samstag, 27.08.

 
 

 
     
 

Ein Konzert in der Alten Kirche „Das Lied von der Glocke“ Text: Friedrich Schiller, vertont von Andreas Romberg. Mitwirkende Solisten, ein Kammerorchester und der Chor der St. Josefskirche unter Leitung von Markus Schaubel.

 

 
 

 
 

Sonntag, 28.08.

Bilder von der Glockenweihe

 

 
 

 
     
   
     
 

 
     
 

 
     
   
     
   
     
   
 

Technische Daten der neuen Glocken von St. Josef Anno 2011

 

 
   
 
 

 
 
   
 
   

 

Nr.

Name

Ton

Gewicht  kg

Unterer Ø mm

1.

St. Theodor

a o

4.413

1.910

2.

St. Carolus

c#‘

2.189

1.515

3.

St. Maria

e‘

1.252

1.252

4.

St. Josef

f#’

908

1.127

5.

Schutzengel

a’

672

976

6.

St. Florian

h’

460

872

7.

St. Ingobertus

d’’

305

739

 

 

 
 

Die 6. neue hinzu gekommene Glocke erinnert an den Brand und ist dem Hl. Florian, dem Helfer gegen Feuer und dem Schutzpatron der Feuerwehrleute, geweiht. Diese Glocke wurde von den Eheleuten Hildegard und Heinz Kessler gestiftet.

 
 

Die neue 7. Glocke, die dem Hl. Ingobertus, unserem Stadtpatron geweiht ist, wurde von den am Wiederaufbau beteiligten Firmen gestiftet.

 
 

Wir hoffen und beten, dass die Glocken nun für immer im Turme von St. Josef verbleiben und die Menschen durch ihren wunderbaren Klang an die Größe und Herrlichkeit Gottes erinnern mögen.

 
 

Sanierung am Pfarrhaus

 

Schon seit langem steht Pfarrer Vogt mit dem bischöfl. Bauamt in Verhandlung wegen der Sanierung der Terrasse und des darunter befindlichen Kellergewölbes. Im Laufe der Jahre ist die Kellerdecke, die gleichzeitig den Boden der Terrasse bildet baufällig. An den Sandsteinen, die als Außen- und Stützmauer dienten, hatte ebenfalls der Zahn der Zeit erheblich genagt. Bisher erhielt Pfarrer Vogt aber nur eine Genehmigung, die Terrasse und die maroden Außenmauern abzureißen. Da er aber größten Wert darauf legte, dass nach der Sanierung alles wieder wie im Urzustand aussehen sollte, wurden die Baumaßnahmen immer wieder hinausgezögert. Erst jetzt kam grünes Licht aus Speyer für eine entsprechende Gesamtsanierung. Die Außenfassade wurde aus gehauenen Sandsteinen neu errichtet und der Keller erhielt eine neue Decke. Ebenfalls wurden die Kellertore, die Fenstergitter und das Terrassengeländer erneuert bzw. repariert. Demnächst werden also der Kellerraum und die Terrasse zur Benutzung wieder zur Verfügung stehen. Manchmal braucht „gut Ding halt Weile“.

 
 
 
 
 

125 Jahrfeier der Kolping St. Ingbert

 

Am Sonntag, 07. August feierte in der Alten Kirche die Kolping-Familie zum Auftakt ihres 125. Gründungsfest einen Festgottesdienst. Der Präses des St. Ingberter Kolping, Pfarrer Rambaud, konnte zum Festgottesdienst viele geladene Gäste und Gottesdienstbesucher begrüßen u.a. Innenminister Toscani, den Diözesan-Präses der Kolping Pfarrer König sowie befreundete Kolpingsvereine aus der näheren Umgebung mit ihren Fahnenabordnungen. In seiner Begrüßung dankte Pfarrer Rambaud allen Mitgliedern der Kolping für ihre langjährige Treue. An Pfarrer Vogt ging ein besonderer Dank,  dass für die Kolpingtreffen Räume im Pfarrheim auf dem Hobels zur Verfügung stehen. In seiner Festpredigt stellte Diözesanpräses Pfr. König Projekte des Kolpingwerkes, insbesondere in Brasilien vor und brachte zum Ausdruck, dass die Kolping über den Tellerrand hinausblickt und wirkt. Im Jahre 1886, so wusste er zu berichten, wurde die Kolping in St. Ingbert gegründet, und war somit zum fünfältesten Mitglied in der Diözese geworden. Die Idee Kolpings war damals, dass die wandernden Handwerksburschen in den Städten eine Heimat finden. Dies galt für Menschen aus allen Berufen und Nationen. Die Mitglieder der Kolpingfamilie sollten eine geistige Familie sein, in der christliches Leben praktiziert wurde und auch heute noch wird. Gemeinsam beten und wirken wo Not ist und den Blick darauf richten, was für andere getan werden kann, innerhalb und außerhalb der Gemeinde war und ist auch heute noch die Aufgabe. Zwei Menschen wurden vom Diözesanpräses besonders erwähnt, zum einen Pfarrer Hans Böhler, der über 40 Jahre als Präses der Kolping St. Ingbert wirkte und Frau Lili Wachs, die mehr als 30 Jahre in der Kolpingfamilie St. Ingbert gewirkt hat. Zwei Leitgedanken Adolf Kolpings hatte Pfarrer König in seiner Festpredigt verkündet: Über dem Beten vergeht die Bitterkeit. Wir sollen mutig noch vorne schauen; denn Gott wird für die Zukunft schon sorgen. Nach dem Gottesdienst, der musikalisch vom Kirchenchor gestaltet wurde, waren alle Kolpingmitglieder ins Pfarrheim auf dem Hobels zum Feiern eingeladen.

 

 

 
 
 

 
 

Kinder- und Jugendfreizeit Natz 2011  -   Zurück nach Natz!

 

 

Am 3. Juli 2011 war es endlich wieder soweit: zwei Jahre waren wie im Fluge vergangen und so hieß es traditionell zurück nach Natz zu Ferdinand in den Fürstenhof! 42 Kinder und Jugendliche sowie 10 Betreuerinnen und Betreuer machten sich auf den Weg nach Südtirol in die Kinder- und Jugendfreizeit, deren Leitung erneut Pfarrer Arno Vogt hatte.

 

 

Wie immer erwartete uns im Fürstenhof das all-inklusive Wohlfühlpaket: reichlich und vor allem köstliches Essen mit Kaiserschmarrn und Buchteln als kulinarische Highlights auf die wir alle lange gewartet hatten. Darüber hinaus der hauseigene Pool, der bei den heißen Temperaturen vor Ort zu einem täglichen Muss wurde sowie die vielen Sport-und Freizeitmöglichkeiten am Haus wie z.B. Trampolinspringen, Tischtennis oder Tischfußball, die für viel Spaß zwischendurch sorgten.Auch der traumhafte Blick aus den Zimmern auf die Berge und die Südtiroler Landschaft steht für die erstklassige Lage des Fürstenhofs.

 

 

Neben den einzelnen Gruppenprogrammen, die jede Gruppe mit ihrem Betreuer gemeinsam gestaltete, gab es in diesem Jahr besonders viele gemeinsame (Tages-) Ausflüge. Ein Höhepunkt dabei war der Besuch des Hochseilgartens „Kronaction“ am Issinger Weiher. Der Abenteuerpark sorgte mit seinen insgesamt acht Parcours in allen Schwierigkeitsgraden für viel Spaß und Action.

 

 

Auch der Besuch zweier Burgen stand auf der gemeinsamen Programmliste. Während man auf der Burg Taufers einen greifbaren Eindruck vom Leben der Burgbewohner im Laufe der letzten Jahrhunderten bekommen konnte, beeindruckte die Verteidigungsanlage „Franzensfeste“ mit ihrer „unendlichen Treppe“ bestehend aus 451 Stufen, die für alle Teilnehmer erst einmal überwunden werden musste um auf die höhere Ebene der Anlage zu gelangen und damit weitere Einblicke in die Geheimnisse der Festung bekommen zu können.

 

 

Weitere gemeinsame Programmpunkte waren:

-                                                        Der Besuch des Klosters Neustift

-                                                        Stadt Brixen mit dem Brixner Dom

-                                                        Lagerfeuer mit Stockbrot und Marshmallows

-                                                        Quizabend

-                                                        Dorfrallye

-                                                        Discoabend

-                                                        und die Tageswanderung auf die Plose.

 

 

Abschließend lässt sich festhalten, dass es sowohl für die Kinder und Jugendlichen als auch für die Betreuer wieder einmal ein Erlebnis war „mit nach Natz zu fahren“. Für die einwandfreie Organisation und Leitung der Freizeit sei an dieser Stelle unserem Pfarrer Arno Vogt noch einmal herzlich gedankt. Spätestens in zwei Jahren, so versprach er es, geht es zurück nach Natz in den Fürstenhof und darauf freuen wir uns bereits jetzt!

 

 
 

 
 

Neues Kruzifix in der Alten Kirche

 

Am Ende des letzten Sonntagsgottesdienstes gab Pfarrer Vogt bekannt, was wie er sagte, aufmerksamen Gottesdienstbesuchern längst schon aufgefallen sei: Die Statuen des hl. Wendelins und des hl. Franziskus wurden in der Engelbertskirche entfernt. An der Stelle des Wendelins, zwischen der 10. und 11. Kreuzwegstation, hängt nun ein Kruzifix. Dieses wurde vor Jahrzehnten schon vom Knappenverein der Pfarrei geschenkt mit dem Wunsch, es in der Kirche aufzuhängen. Diesem Wunsche konnte nun entsprochen werden. Vom Stil her, so meinte Pfarrer Vogt, passen die beiden Statuen besser in die St. Josefskirche und werden dort einen neuen Platz erhalten.

 
 

 
 

Turmkreuz

 

Mit dem Aufsetzen des Turmkreuzes am Mittwoch, 08.06. ist man der Wiederherstellung der St. Josefskirche wieder ein Stück näher gekommen. In einem kleinen Festakt, dem u.a. auch OB Georg Jung und ein Fernsehteam des Saarl. Rundfunks beiwohnten, wurde dieser Schritt vollzogen. Pfarrer Vogt betonte, dass es für ihn ein schreckliches Erlebnis war zu sehen, wie sich das Turmkreuz nach dem Sturz vom brennenden Turm in den Boden bohrte. Bereits am Patronatsfest, dem Josefstag am 19. März wurde ein neues Kreuz und der Wetterhahn in der Engelbertskirche eingesegnet. Für Pfarrer Vogt steht das nun wieder auf der Turmspitze aufgestellte Kreuz als Symbol der Hoffung und Zuversicht. Unter dem Kreuz wurde eine Kugel mit einem Durchmesser von einem Meter montiert, die die Erdkugel symbolisieren soll. In einer sogenannten Zeitkapsel wurden eine Tageszeitung, die aktuelle Pilgerausgabe sowie weitere Dokumente und einige Euro-Münzen deponiert.

 

Im Inneren der Kirche ist die Verlegung des neuen Parkettbodens abgeschlossen. Der Einbau der Orgel geht voran, an der Ausmalung der Deckengewölbe und des Hauptaltares wird gearbeitet und mit dem Einbau der bunten Glasfenster kann bald begonnen werden. Man ist zuversichtlich, dass zur Wiederinbetriebnahme der Kirche durch unseren H.H. Bischof Wiesemann am 20.11. alles fertig gestellt ist.

Zuvor sind noch nachstehende Festlichkeiten, einhergehend mit einem über das ganze Jahr gestalteten Rahmenprogramm geplant:

 

·        So.   28. August                 Pontifikalamt mit Glockenweihe durch
                                                 Weihbischof Otto Georgens

·        Di.   01. November            Orgelweihe durch Domkapitular Peter Schappert

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Kirchenführungen - zum Bericht  
 

Woche für das Leben 2011

 

Engagiert für das Leben: „Einsatz mit Gewinn“

 
 

Ein Drittel der Bürger in Deutschland engagiert sich in sozialen Projekten, heißt es auf der Internetseite der ökumenischen Aktionswoche. Wo immer soziale Notlagen ausbrechen, gebe es auch Menschen, die zupackten. Beispiele seien Hospize für Sterbende, Willkommens-Zentren für Schwangere und ihre neugeborenen Kinder, Tafeln für Hungrige und Wohngemeinschaften für Behinderte. Es sind „biblische Werke der Barmherzigkeit, die Menschen nach wie vor motivieren“. Eine „neue Kultur des Helfens“ ist notwendig, damit

 

 
  • Sterbende ein gutes Ende finden
  • Kinder mit Hoffnung auf eine erfüllte Zukunft aufwachsen
  • Familien nicht in Armut leben müssen
  • Schwangere Mut haben, ihre Kinder zur Welt zu bringen
  • Flüchtlinge bei uns Heimat finden

 

 

Die „Woche für das Leben“ wurde 1991 von der katholischen Kirche vor allem zum Schutz ungeborener Kinder eingerichtet, was auch heute noch aktuell ist.

Auch die Pfarrei engagierte sich wieder mit einem Info-Stand am Samstag, 07. Mai vor der Alten Kirche in der Fußgängerzone, unterstützt vom ambulanten Hospiz- und Palliativ-Bera­tungsdienst Homburg und der KiTa St. Josef, St. Ingbert.