Familiengottesdienst mit Taufe

 
   

Für vier Kommunionkinder, die im nächsten Jahr das Sakrament der Eucharistie empfangen, war am Sonntag, 06.12. im Gottesdienst ein besonderer Tag. Bevor sie nämlich das Sakrament der Eucharistie empfangen dürfen, müssen sie zuerst einmal getauft sein. Dies wurde an diesem 2. Adventssonntag feierlich vollzogen. Als Taufwasser hatte Pfr. Sturm eigens Wasser aus dem Jordan, in dem auch Jesus von Johannes getauft wurde, besorgt. Da am 6. Dezember auch das Fest des hl. Nicolaus gefeiert sprach Pfr. Sturm in seiner Predigt auch vom Unterschied zwischen Weihnachtsmann und St. Nikolaus und stellte zum Schluss fest: Weihnachten ohne Jesus ist ein fauler Zauber. Die Unterschiede zwischen Weihnachtsmann und Nikolaus wurde auch als Dialog zwischen einem Weihnachtsmann und einem Nikolaus klar formuliert. Am Schluss des Gottesdienstes verteilte der Nikolaus an jedes Kind eine gesunde Gabe.

 
       
   

 
       
   

 
       
   

 
       
   

 
       
    Festgottesdienst - Heiliger Ingobertus - Errichtung der Pfarrei  
   

Die Errichtung der Stadtpfarrei Heiliger Ingobertus wurde zum Beginn des neuen Kirchenjahres, am 1. Adventssonntag, 29.11.2015, mit einem Festgottesdienst gefeiert. Teilgenommen hatten die Gemeindemitglieder der sieben ehemaligen Pfarreien. Dem Gottesdienst standen die Seelsorger der Pfarrei, Pfarrer Sturm, Kooperator Hook, Kaplan Kapolka und Gemeindereferent Weberbauer, vor. Mitgestaltet wurde der Gottesdienst von allen Kirchenchören der Stadt, sowie Lektorinnen und Lektoren, sowie Messdienerinnen und Messdiener aus allen Gemeinden. Für alle Gemeinden gab es eine große Kerze als gemeinsames Symbol, die an die Vorsitzenden der einzelnen Gemeindeausschüsse verteilt wurden. Die Kerze für St. Josef steht im Chorraum und kann dort besichtigt werden.

 
   

Samstags zuvor waren Pfarrer Sturm zusammen mit einer Delegation aus den Gemeindeausschüssen, dem Pfarreirat und Verwaltungsrat, sowie dem Pastoralteam in Speyer. Die Gruppe erhielt dort die Errichtungsurkunde der neuen Pfarrei, sowie das neue Siegel. Bischof Wiesemann segnete die Gruppe und übermittelte seine Grüße an alle Gläubigen der Stadt.

 
   

Das im Anschluss an den Gottesdienst geplante Fest rund um die Kirche musste wegen des schlechten Wetters abgesagt werden.

 
       
   

 
       
   

 
       
   

 
       
    St. Martin  
    Auch in diesem Jahr wurde wieder des hl. St. Martin gedacht. Am 11.11., dem Tag seines Namenstages  trafen sich die Kinder mit ihren Eltern zunächst in der Alten Kirche wo sie zu Beginn der Feier von Pfarrer Sturm begrüßte wurden. Kinder der KiTa St. Josef mit ihren Betreuern spielten die Szene nach, wie St.
Martin am Stadttor von Amiens einem Bettlerführten die Hälfte seines Mantels schenkte, damit er nicht erfrieren muss. Pfarrer Sturm bat danach die Anwesenden, es dem Hl. Martin nachzumachen und zu teilen. So wurden mitgebrachte Lebensmittel in Körbe gesammelt die von der Homburger Tafel, Ausgabestelle St. Ingbert, an Bedürftige weitergegeben werden. Nach dem Segen zogen die Kinder mit ihren bunten Laternen zum Steinbruch hinter dem Pfarrheim auf dem Hobels. Leider konnte in diesem Jahr ein Pferd mit dem hl. Martin als Reitersmann den Zug nicht anführen. Im Steinbruch angekommen
brannte bereits das große Martinsfeuer. In der Kirche, während des Umzuges und im Steinbruch wurden die bekannten Martins-Lieder gesungen. Auch gab es wieder die Martins-Brezel und warme Getränke für Groß und Klein.
 
       
   

 
       
   

 
       
   

 
       
   

 
       
    Messdiener-Aufnahme  
    Am Sonntag, 15. November 2015 wurden in der Spätmesse 5 neue Messdiener zu ihrem Dienst am Altar aufgenommen. Nach dem Evangelium wurden sie von Kaplan Kapolka namentlich aufgerufen um sich der versammelten Gemeinde vorzustellen. Sie heißen: Elias Ahrweiler, Fadi und Grace Alhelo, Clara Becker und Johannes Franz. Motiviert haben sie mit den Obermessdienern an den Probestunden
teilgenommen, um den Altardienst zu erlernen.
 
    Als äußeres Zeichen wurde ihnen von den Obermessdienern die Messdienerplakette umgehängt. Danach sprachen die „Neuen“ das Messdienergebet: Herr Jesus Christus, du hast uns zum Dienst am Altar gerufen. Unserer Ehre und Aufgabe ist es, dir zu dienen, denn du bist unsere Mitte. Gib uns die Kraft, dass wir diesen Dienst mit Ehrfurcht und Freude erfüllen und lass uns im Guten wachsen und reifen. Lass eine frohe Gemeinschaft sein, in der du die Mitte bist. Amen.  
    Zum Ende des Gottesdienstes segnete Kaplan Kapolka die neuen Messdiener mit den Worten: Guter Gott wir bitten dich, segne diese deine Kinder zum Dienst an deinem Altar. Mache sie treu in ihrem Dienst, wenn sie bei der Feier der Eucharistie das Licht tragen, Brot und Wein zur Verwandlung in den Leib und das Blut Christi bringen, wenn sie durch ihren Dienst am Buch, mit dem Kreuz und dem Weihrauch beitragen zum Lobgesang deiner Kirche.  
    Für ihr Engagement erhielten die Messdiener von den Gottesdienstbesuchern einen verdienten Applaus.  
       
   

 
       
   

 
       
   

 
       
   

 
       
    Gemeindeausschuss St. Josef  
    Die gewählten Gemeindeausschuss-Mitglieder trafen sich am Dienstag, 17. November 2015 zu einer konstituierenden Sitzung im Pfarrheim auf dem Hobels. Zunächst begrüßte Pfr. Sturm die Anwesenden und dankte ihnen für ihre Bereitschaft zur Mitarbeit in der Pfarrgemeinde. Zwar sei nicht vorgesehen,
führte er weiter aus, dass Untergruppierungen zu bilden sind, bestehende Kreise müssen dennoch nicht ihre Aufgaben einstellen. Eine Unterstützung von hauptamtlichen Personen aus dem Pastoralteam ist für dieses Gremium nicht vorgesehen. Als zuständiger Ansprechpartner wurde Pastroralreferent Herr Weberbauer benannt und vorgestellt.
 
    Zunächst standen auf der Tagesordnung die Wahl einer/es Vorsitzenden, die Wahl einer Stellvertretung, Wahl eines/er Schritführers/in. Das Wahlergebnis aller Kandidaten war einstimmig mit einer Enthaltung und lautet:  
    1. Vorsitzende: Frau Doris Jene
2. Vorsitzender: Herr Wolfram Laßotta
Schriftführer: Herr Günther Wagner
 
    Im Pastoralplan 2015 ist vorgesehen, dass mindestens ein Mitglied aus dem Pfarreirat und Verwaltungsrat Hl. Ingobertus als Bindeglied bei den Sitzungen anwesend sein soll. Eine mögliche Hinzuwahl weiterer Mitglieder, die vom Gemeindeausschuss vorgeschlagen werden ist möglich und Vorschläge werden in den nächsten Sitzungen besprochen.  
    Die Mitglieder des Gemeindeausschusses werden sich persönlich im Gottesdienst am 10.01.2016, 10.30 Uhr, der Pfarrgemeinde vorstellen.  
       
   

 
       
 

Rundfunkgottesdienst

Das Hochamt um 10.oo Uhr in St. Josef wurde live im Deutschlandfunk und SR 2 übertragen. Pfarrer Sturm begrüßte die Gottesdienstbesucher in der Kirche und die Hörer an den Radios. In seiner Predigt ging er auf das Markus-Evangelium des Tages ein in der es heißt: „eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt“ und klärte auf, dass hier gemeint ist, wir können uns das Reich Gottes nicht erkaufen. Es gibt kein Handelsgeschäft mit Gott. Den Himmel müssen wir uns schenken lassen. Er schloss mit den Worten, Gott findet Wege, uns mit seinem Reich zu beschenken, lassen wir uns auf ihn ein.

Musikalisch wurde das Amt von den Chören von St. Hildegard und St. Josef sowie der Singschule St. Hildegard gestaltet. Zu hören war u.a. Stücke aus der Messe Nr. 6 „aux carhédrales“ von Charles Gounod und von den Sängerinnen der Singschule "Be still for the presence of the Lord" zum Zwischengesang.  Die Gesamtleitung hatte Christian von Blohn. Als Orgelnachspiel brachte er von Johann Sebastian Bach: Große Fuge e-Moll BWV 548.2 (Bärenreiter) zu Gehör.Musikalisch wurde das Amt von den Chören von St. Hildegard und St. Josef sowie der Singschule St. Hildegard gestaltet. Zu hören war u.a. Stücke aus der Messe Nr. 6 „aux carhédrales“ von Charles Gounod und von den Sängerinnen der Singschule "Be still for the presence of the Lord" zum Zwischengesang.  Die Gesamtleitung hatte Christian von Blohn. Als Orgelnachspiel brachte er von Johann Sebastian Bach: Große Fuge e-Moll BWV 548.2 (Bärenreiter) zu Gehör.

       

Pfarrgremienwahl

Alle Gläubigen der Pfarrei waren am 10./11. Oktober zu Pfarrgremienwahl aufgerufen. Im letzten Pfarrbrief hatte Pfarrer Sturm die Bedeutung der Wahl für die zukünftige Pfarrei „Heiliger Ingobertus“ hingewiesen.  Für die Pfarrei St. Josef waren 12 Kandidaten für den Gemeindeausschuss, 2 Kandidaten für den Pfarreirat und 2 Kandidaten für den Verwaltungsrat zu wählen.

Wahlergebnis (nach Anzahl der Stimmen):

Pfarreirat: Roschy Roland, Neuheisel Carsten

Verwaltungsrat: Zintel Wolfram, Büdel Norbert

Gemeindeausschuss: Wagner Günther, Jene Doris, Laßotta Wolfram, Zintel Barbara, Roschy Birgit, Neuheisel Carsten, Klein Artur, Zintel Markus, Golla Matthias, Schmitt Margot, Petra Wagner, Büdel Katharina und Klein Karla

       

Stadtpatrozinium

Erstmalig wurde am Donnerstag, 23. Oktober das Patrozinium der neuen Stadtpfarrei „St. Ingobertus“ gefeiert. In einigen Kalendern ist Ingbert auch als Tagesheiliger aufgeführt. Stadtpfarrer Sturm konnte zum Festgottesdienst in der Josefskirche zahlreiche Gottesdienstbesucher begrüßen. Der Legende nach, so Pfr. Sturm, lebte Ingobertus als Einsiedler, der alles weggegeben hat für Jesus Christus. Wir feiern heute sein Fest und blicken zuversichtlich auf unsere neue Pfarrei. Musikalisch gestaltet wurde der Festgottesdienst von den vereinigten Kirchenchören St. Ingberts unter Leitung von Matthias Golla.

Das Bild vom hl. Ingobertus befindet als Glas-Fenster im Chorraum der St. Josefskirche.   

 

       

       

 
Erntedank

Am ersten Sonntag im Oktober, heuer der 4. Oktober, wird traditionell Erntedank  gefeiert. Die Frauengemeinschaft hatte für die Spätmesse in St. Josef den Altar mit Früchten und Erntegaben geschmückt. Diese wurden während des Gottesdienstes von Pfr. Rambeaud gesegnet. Anschließend schritt er durch die Kirche und segnete die Gottesdienstbesucher mit Weihwasser, die mit einem Choral das Taufversprechen erneuerten.

     

     

     

     

     
Fotos vom Pfarrfest 2015
 
    Stadtfestmesse 2015

Zum 38. mal wurde in St. Ingbert das Stadtfest in der ersten Juliwoche gefeiert. Traditionell gehört zum Stadtfest auch samstags abends die Stadtfest-Messe in St. Josef. Pfarrer Sturm brachte bei der Begrüßung der zahlreichen Gottesdienstbesucher zum Ausdruck, dass er es schön findet, dass eine Festmesse Bestandteil des Stadtfestes ist. Zum Schluss seiner Predigt wünschte er, dass wir eine Stadt seien, die sich immer wieder neu auf die Begegnung mit Gott besinnen möge.

Der Chor der Josefskirche sang die „Weisenhausmesse“ KV 139 von W.A. Mozart mit Solisten und Orchester, Gesamtleitung Christian von Blohn.  

     

     
Fronleichnam 2015
Das diesjährige Fronleichnam-Fest stand unter dem Motto:

„Mitgehen – weil es uns angeht“

Wie in den Jahren zuvor, waran alle Stadtpfarreien am Gottesdienst und der Prozession beteiligt. Aufgrund der Baustellen- und Verkehrsituation in St. Ingbert begann das Fest mit einem gemeinsamen Gottesdienst auf dem Marktplatz. Die Festpredigt hielt Stadtpfarrer Sturm und brachte seine Freude zum Ausdruck, dass soviele Menschen gekommen waren. Nach dem Gottesdienst zog die Prozession durch die Fußgängerzone zum Altar vor der Alten Kirche und von dort zum  Abschluss in die St. Josefskirche. In vielen Pfarreien war danach zur Reunion eingeladen.

Erstkommunion
Am Weißen Sonntag, 12.04. gingen insgesamt 96 Mädchen und Jungen aus der Stadtpfarrei „Hl. Ingobertus“ (St. Ingbert-Mitte) zu Erstkommunion.  Die Erstkommunionfeiern fanden aufgeteilt in 3 Gruppen in St. Hildegard, St. Michael und in St. Franziskus statt. Die Kommunionkinder aus der Pfarrei St. Josef feierten die Messe, zusammen mit den Kindern aus St. Pirmin/St. Michael in der Pfarrkirche St. Michael. Das gemeinsame Dankamt aller Kommunionkinder wurde montags in St. Josef gefeiert. Auch die KatechetenInnen, die mit den Kindern den Vorbereitungskurs durchführten, waren zum Dankamt eingeladen.
 

 

 

 

 
Patrozinium

Am Donnerstagabend, 19. März wurde das Patronatsfest zum Hl. Josef mit einem Festhochamt feierlich begangen. „Josef, ein Mann, der immer im Hintergrund stand“, feiern wir heute. So begrüßte Pfarrer Sturm die zahlreich erschienenen Gläubigen aus dem gesamten Stadtgebiet. Pfarrer Sturm stellte fest, dass der Hl. Josef zwar nicht der leibliche Vater von Jesus war aber schon in der Bibel steht, nach der Wiederauffindung des 12jährigen Jesus im Tempel die Worte von Maria: dein Vater und ich haben dich voll Angst gesucht.

In der Predigt stellte Pfr. Sturm fest, Josef war ein Traumvater. Ein Traumvater weil er seinen Träumen Gehör schenkte. Auch Propheten in der hl. Schrift erhielten ihre Sendung oft in Träumen. Josef war Vater unter erschwerten Umständen. Pfr. Sturm spekulierte, ob Josef nicht auch berührt war vom Kreuzestod Jesu, obwohl davon in der Bibel nichts steht. Am heutigen Tag gilt unser Dank auch allen Männern, als Väter und als Partner war von ihm zu hören. Josef blieb still und leise. An ihm können wir ablesen, wie Gottes Liebe gelingen kann.

Im Festhochamt sang der Kirchenchor St. Josef die Orgelsolomesse von Hayden und Frau Dr. Hildegard Baum sang den Solopart im Benedictus mit  Kantor Christian v. Blohn an Orgel und als Dirigent. Bevor  sich die Gottesdienstbesucher zum so genannten Josefsumtrunk ins Pfarrhaus einfanden, spiele er noch bravourös die Toccata v. Widor. Die Gäste im Pfarrhaus wurden persönlich an der Tür vom Pfarrer begrüßt. Die Messdiener hatten Flammkuchen vorbereitet.

Fastenpredigten 2015

Die Fastenpredigten 2015 haben die Überschrift „Die Seligpreisungen“. Nach der Predigt vom 2. Fastensonntag „Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich“ von Pfr. Hook, am 3. Fastensonntag „Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden“ von Gem.ref. Weberbauer, hielt am 4. Fastensonntag, 15. März, Pfr. Sturm die Predigt „Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen“.

Die Fastenpredigt in der gut besuchten Engelbertskirche begann mit einem gesungem Psalm, einem Gebet und einer Lesung aus dem Matthäus-Evangelium. In seiner Predigt stellte Pfr. Sturm heraus, dass sich die heutige Seligpreisung nicht an Kinder oder Menschen ohne Schuld richte – nein, sie richtet sich an Menschen, die noch nicht fertig sind mit ihrem reinen Leben. Die Bibel meint mit Herz alles, was mich als Mensch ausmacht.  Es gilt, das Herz zu suchen und zu finden, mit Gott an der Seite. Ein reines Herz bedeutet, das eigene Wesen anzuschauen und vor Gott zu bringen. Nur mit Herzensbildung gelingen die Gebote der Liebe: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen, aus deiner ganzen Seele, aus deinem ganzen Gemüte und mit allen deinen Kräften! Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!  (Mk. 12; 30-31 Mt. 22; 38-40) Dann schlägt es für den Nächsten, für uns selbst und für Gott. Selig sind, die auch handeln gegen Vorurteile und Ungerechtigkeiten, was mitunter auch anstrengend sein kann. Es ist eine Aufforderung, die Welt als Christ zu verändern. Dann gilt, was Gott versprochen hat: „Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen“. Die jetzige Fastenzeit ist sehr gut geeignet, das Herz weiter zu bilden, um das Zeugnis des liebenden Gottes in die Welt zu tragen.

Glockenspiel

Ebenfalls am Sonntag, 15.03. gab es in der Alten Kirche ein Glockenspiel-Wunschkonzert. Jeder konnte sich, aus einer Liste von über 100 Musiktiteln, eine Stück aussuchen, das dann von unserem Organisten Matthias Golla auf dem Keyboard gespielt wurde. Vom Keyboard ging dann der Impuls an das 23 Glocken umfassende Spielwerk. Täglich ist das Glockenspiel fünfmal  als voller Stundenschlag zu hören. Allerdings benötigt es jedes Jahr einer aufwändige Wartung, die alleine knapp 1.000 € kostet, die von der Kirchenstiftung getragen werden muss.

Eröffnet wurde der Wunsch-Glockenspiel-Nachmittag mit der „Deut. Nationalhymne“. Laut Herrn Goller wurde am meisten von Ludwig van Beethoven – „Freude, schöner Götterfunken“ gewünscht. Insgesamt wurde ein Betrag in Höhe von rund 125 erspielt, der dem genannten Zweck zufließen wird. Ein herzliches vergelt’s Gott an Herr Golla.

Fastenessen

Der Caritas- und Missionsausschuss hatte am Sonntag, 15. März zum gemeinsamen Mittagessen ins Pfarrheim eingeladen. Die KFD St. Josef hatte eine kräftige Gemüsesuppe vorbereitet und wurde auch von ihnen an den Tischen serviert. Anschließend gab es noch selbstgebackenen Kuchen und Kaffee. Pfarrer Sturm wurde beauftragt, das Einsammeln einer Spende anzukündigen und verteilte die Spendenkörbe. In diesem Jahr kommt der Erlös der Arbeit von Schwester Marie Lorraine für ihre Arbeit in Benin/Afrika zugute. Schwester Marie Lorraine ist die Tochter unseres ehemaligen Pfarrgemeinderatsmitglieds Herr Leo Ochs. Dieser hatte auch erheblichen Anteil an der Zubereitung der Suppe. Schwester Lorraine gehört dem Orden der „Missionarinnen der Nächstenliebe“ an, auch bekannt als Mutter-Teresa-Schwestern. Der Spendenerlös betrug € 880. Ein herzliches vergelt’s Gott den Frauen der KFD St. Josef für ihre geleistete, ehrenamtliche Arbeit.

Howwelser Fasenacht
Die Mitglieder des Festausschusses hatten für die Howwelser Fasenacht am Samstag, 07.02. wieder ein tolles Programm zusammengestellt. Die Sitzung stand unter dem Motto: „Die Weltmeister vom Howwels“.

Die Sitzung begann mit dem Einmarsch des Elferrates, natürlich im Howwelser-Trikot in die ausverkaufte Narhalla. Danach hatten das Funkenmariechen und die DNZ-Garde ihren Auftritt. Pfr. Armin Hook als hl. Armin betrat als erster die Bütt und erzählte Anekdoten vom St. Ingberter Kirchenleben. Danach kam Thomas als geplagter Handwerker. Die Tanzfläche des Pfarrheims diente der Elferratsmanschaft als Spielfeld, um die legendäre  Schlussphase des Endspiels 1954 mit dem Toooor-Schrei nachzuspielen. Der Auftritt der weiblichen Garde des KVO Oberwürzbach überzeugte mit einem gekonnten Tanz. Konrad Weisgerber, fast schon Lokalmatador, trat in diesem Jahr als Dancing Queen auf und erzählte von seinen Tanzstundenerlebnissen. Ebenso wie Weisgerber sind das Duo Hook-Roschy als Tramps von der Pfalz im Programm mit ihren kommunalpolitischen Themen nicht mehr wegzudenken. Zum ersten Mal in der Bütt stand Dr. Ulli Meyer, der gemeinsam mit seiner Familie lustige Rathaus-Anekdoten preisgab. Nach den Frohsinns-Krätzjer, die den Saal zum Kochen brachten, traten zuletzt noch Fabian und Roland Roschy auf, die als Weihnachtsgeschichte die Frage stellten, wo denn nun der Rambaud wohnt, in St. Ingbert oder in Perl.

So klang die Howwelser-Kappensitzung aus, aber in der Sektbar im Foyer wurde bis in die frühen Morgenstunden noch weiter gefeiert. Vielleicht erleben wir im nächsten Jahr auch Pfr. Sturm als aktiver Faasenachter.

Hier gehts zu den Fotos

     
Pfarrgemeinderatssitzung

Die erste Pfarrgemeinderatsstitzung 2015, am 04. Februar, war auch gleichzeitig die erste Sitzung mit unserem neuen Stadtpfarrer Andras Sturm. Auf der Tagesordnung stand unter anderem ein „Rückblick auf die Amtseinführung“. Bei dieser Gelegenheit bedankte Pfr. Sturm sich nochmals für die große Anteilnahme der Gläubigen aus der Stadt und vor allem den „Helfern vor und hinter den Kulissen“.

Weitere Themen waren die Vorbereitungen auf das Fastenessen am 15.03. im Pfarrheim, das Patrozinium „Hl. St. Josef“ am 19.03. und die Frühschichten an vier Freitagen der Fastenzeit in der Alten Kirche. Natürlich war in der Sitzung, und dies wird auch in den nächsten Sitzungen so sein, die Umsetzung der Gemeindepastoral 2015 ein wichtiges Thema, bis das Ziel einer Stadtpfarrei „St. Ingobertus“ erreicht ist.

     
     

     
Amtseinführung von Pfarrer Sturm
Am 3. Sonntag im Jahreskreis, 25.01.2015 war die offizielle Amtseinführung von Pfarrer Sturm in der St. Josefskirche. Nach dem feierlichen Einzug in der vollbesetzten Kirche begrüßte Dekan Weber alle Anwesenden, darunter viele befreundete Priester, die Familie von Pfr. Sturm, Ordensleute und natürlich ganz besonders Pfarrer Andreas Sturm und hieß ihn recht herzlich bei uns im Dekanat willkommen. Zunächst stellte der Dekan Pfr. Sturm vor und sprach über seinen bisherigen Lebensweg. Dann verlas er das Ernennungsschreiben von HH Bischof Dr. Wiesemann, danach das Amtsversprechen mit dem Wortlaut: „Lieber Mitbruder, im Auftrag unseres Bischofs frage ich Dich vor der hier anwesenden Gemeinde, bist du bereit, das Amt des Pfarrers der Pfarreiengemeinschaft St. Ingobertus mit den Gemeinden  St. Josef, St. Hildegard, St. Barbara, Herz Mariä, St. Franziskus, St. Konrad und St. Pirmin mit St. Michael zu übernehmen und es gewissenhaft und treu auszuüben“? Pfarrer Sturm antwortete: „Ja, ich verspreche vor den Gläubigen dieser Gemeinden, den Mitbrüdern und den pastoralen Mitarbeitern, dass ich die mir anvertrauten Gemeinden als Pfarrer in Gemeinschaft mit dem Bischof leiten und mit den Gläubigen im Geist der Kinder Gottes als Schwestern und Brüder zusammenarbeiten will. Mit Gottes Hilfe bin ich dazu bereit.
Danach erfolgte die Befragung der pastoralen Mitarbeiter ob sie bereit sind, gemeinsam mit dem Priester Andreas Sturm ein Seelsorgeteam zu bilden und für Menschen, die ihnen anvertraut sind Sorge zu tragen, und ihnen in ihren Nöten zu Seite zu stehen? Die pastoralen Mitarbeiter versprachen, den Priester A. Sturm in seinem Dienst an den Menschen der Pfarreiengemeinschaft in geschwisterlichem Miteinander zu unterstützen und ihm nach besten Kräften zu helfen. Per Handschlag versprachen anschließend auch die Vertreter der Räte, mit A. Sturm geschwisterlich zusammenzuarbeiten, ihn in seinem Amt zu unterstützen und mit ihm zusammen das Leben unserer Gemeinden zu gestalten und zu fördern
„Nachdem du das Versprechen gegenüber Bischof und Gemeinde abgelegt hast, ergreife nun Besitz von deinem neuen Amt. Dazu geleite ich dich an den Platz, von dem du künftig deiner Pfarrgemeinde bei der Feier des Gottesdienstes vorstehen sollst“ waren die Geleitworte von Dekan Weber an A. Sturm zum Priestersitz. Äußeres Zeichen der Amtsübernahme war auch die Übergabe des Schlüssels der Pfarrkirche. Sie soll erinnern an die Sorge für dieses steinerne Gotteshaus, aber auch an die Sorge für die Gemeinde, die Gott aus lebendigen Steinen erbaut hat. Pfr. Sturm soll aber nicht nur Türen, sondern auch die Herzen der Menschen dieser Gemeinde öffnen und ihnen Zugang zum Wort und zu den Sakramenten verschaffen. Symbolisch durch die Übergabe eines Laibes Brot soll die Fürsorge für die Benachteiligen und Bedürftigen stehen. Er soll mahnen, die caritative Tätigkeit in der Gemeinde zu üben, zu wecken und zu fördern. Mit der Übergabe von Kelch und Patene wurde zum Ausdruck gebracht, dass die Eucharistie die Quelle und der Höhepunkt des christlichen und kirchlichen Lebens ist.
Vor dem Evangelium überreichte Dekan Weber ihm das Evangelia mit den Worten: „Du bist bestellt, dieser Gemeinde das Evangelium von Christus dem Gekreuzigten und Auferstandenen zu verkünden. Als Zeichen dafür übergebe ich dir das Evangelienbuch. Werde nicht müde in der Verkündigung des Wortes Gottes und bedenke, die Gemeinde Jesu Christi lebt aus dem Glauben, der Glaube aber kommt vom Hören“.
Zu Beginn seiner Predigt versicherte Pfr. Sturm, dass ihn der Bischof nicht nach St. Ingbert geschickt hat um Drohungen auszusprechen, ähnlich wie im Text Lesung aus dem Buch Jona. Diese Lesung ist für den 3. Sonntag im Jahreskreis so vorgesehen. Trotzdem sei der Text der Bekehrung auch für uns gut, um festzustellen was künftig richtig ist aber auch, was nicht funktioniert. „Bin ich noch auf der richtigen Spur“, fragte er. Die Umsetzung des Pastoralplans 2015 birgt Ängste, die man nicht wegwischen kann. Viele Fragen, können wir noch Gemeinde sein oder nur noch eine Großgemeinde. Es sei aber deutlich, manches kann nicht mehr sein wie es war. Es braucht Veränderung und wir müssen uns fragen, was können wir noch leisten. Vertrauen wir auf den Geist Gottes gemeinsam auf alle Fragen der Zukunft einzugehen. Wir sollen zu Zeugen Gottes in der Welt werden. Er bat die Gemeinde, sie solle mitgestalten im Geiste Jesus Christus und schloss mir den Worten: „für euch bin ich Pfarrer, mit euch Christ“.
Am Ende des Gottesdienstes sprachen u.a. der designierte Landrat des Saarpfalz-Kreise, Theophil Gallo, OB Hans Wagner und Pfarrer Schneider-Mohr von der evangelischen Kirchengemeinde sowie Ortsvorsteher Dr. Ulli Mayer Gruß- und Willkommensworte. Pfr. Sturm bedankte sich nach dem Schlusssegen bei Dekan Weber, den erschienenen Mitbrüdern und allen Gläubigen für ihr Kommen und Mitfeiern des Festhochamtes. Musikalisch wurde die Feier von den Kirchenchören aller Pfarreien und einem Bläserensemble unter der Leitung von Christian von Blohn und dem Chor „Neue Lieder“ der Pfarrei St. Pirmin/St. Michael gestaltet. Alle Besucher waren zum Abschluss ins Pfarrheim zum gegenseitigen Kennenlernen eingeladen.
     

     

     

     

     
Sternsinger-Aktion

Segen bringen, Segen sein: „Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weiltweit“ so lautete das Motto der Aktion Dreikönigssingen, an der sich die Mädchen und Jungen als Sternsinger und zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in unserer Pfarrgemeinde beteiligt haben.

Im Aussendungsgottesdienst wurden insgesamt 54 Sternsinger, 18 Betreuer für ihren Dienst gesegnet. Am Wochenende nach dem Fest „Hl. drei Könige“ zogen sie im gesamten Gebiet der Pfarrei von Tür zu Tür um für den guten Zweck Spendengelder einzusammeln. „Wir kommen daher aus dem Morgenland …“ wurde an jeder Haustür gesungen und sie mit der  Jahreszahl 20*C+M+B+15 beschriftet. Insgesamt kam ein Betrag von € 7.300 zusammen.

Unterstützt wurde die Aktion von der Frauengruppe St. Josef, die samstags ein Mittagessen und sonntags Tee, Kaffee und Küchen zur Stärkung vorbereitet hatten. Die Mitglieder des Malteser-Hilfsdienstes St. Ingbert hatten an beiden Tagen einen Fahrdienst zur Verfügung gestellt, damit die Gruppen aus den weiter entfernten Gebieten der Pfarrei zum Pfarrheim gebracht werden konnten. Hierfür ein herzliches vergelts’s Gott. In diesem Jahr wurde die Aktion der Pfarrei vom Saarländ. Rundfunk begleitet und einen Bericht in SR-3 gesendet.

Am Samstag, 17.01. fand in der St. Engelbertskirche ein Dankgottesdienst aller Sternsinger statt. Hierzu waren nochmals alle Sternsinger und die Begleiter eingeladen.
     

     

     

       
    Hl. Messe zum Jahresabschluss  
   

Der Kaplan begrüßte die Gottesdienstbesucher zur Jahres-Abschlussmesse am 31.12.2014 in der St. Engelbertskirche. In seiner Begrüßung betonte er, wir wollen Gott für die vergangenen 365 Tage, die Gemeinschaft, die er uns gegeben hat heute danken.

 
   

Zu den Fürbitten hieß es: In Gottes Hand liegen die Zeiten und Geschicke der Menschen. Wir legen diese Jahr dankbar in seine Hände zurück. wir empfehlen ihm die Menschen an, für die wir jetzt beten und bitten ihn, für das kommende Jahr um sein Geleit. In diesem Jahr empfingen 24 Kinder das Sakrament der Taufe, 21 Kinder feierten ihre Erstkommunion und 17 Firmlinge aus St. Josef, insgesamt 99 Firmlinge der Stadt haben das Sakrament der christlichen Mündigkeit empfangen. Ihr gemeinsames Leben in der Ehe haben 20 Paare unserer Gemeinde begonnen. Ein Gemeindemitglied hat seinen Austritt aus der kath. Kirche erklärt. Der Herr über Leben und Tod hat 39 Angehörige aus der Pfarrei zu sich gerufen.

 
   

Musikalisch wurde die Messe vom Kirchenchor St. Josef mitgestaltet. Die war gleichzeitig die offiziell letzte Messe, in der Markus Schaubel als Chorleiter und Organist gewirkt hat. Vom Kaplan erhielt er nach dem Gottesdienst für seine Dienste in den vergangenen 18 Jahren ein Wein-Präsent überreicht.

 
       
   

 
       
   

 
       
   

 
       
    Abschiedsmesse von Pfarrer Dr. Dittrich  
   

„Schicht im Schacht“ heißt es im Saarland nach Schließung einer Kohlengrube. Dies könnte man auch auf Pfarrer Dr. Dittrich übertragen, denn am Sonntag, 28. 12. hielt er am „Fest Heilige Familie“ seine letzte offizielle Messe in St. Josef St. Ingbert. Wie er zur Begrüßung der Gottesdienstbesucher sagte, sei dies seine Abschiedsmesse als Stadtpfarrer der Stadtpfarrei „St. Ingobertus“.

 
   

In seiner Predigt ging Pfarrer Dittrich auf die Probleme von Familien in der heutigen Zeit ein. Kinder zu erziehen und ihnen eine Heimat zu geben ist eine Leistung der Eltern, die für Staat und Gesellschaft wichtig ist. Die Familie ist eine Heimstätte für Verbindung und Vertrauen. Die Eltern sind für ihre Kinder da und die Kinder sollten für die Eltern im Alter da sein.

 
   

Auch Jesus durfte in einer intakten Familie aufwachsen. Der Einzelne ist aber nicht nur der Familie unterworfen. Schon Jesus hat Einzelne aufgerufen die Familie zu verlassen. Er gründete eine neue Familie – eine Familie des Glaubens und des Geistes. Wir werden von ihm adoptiert und zu Kindern Gottes. Wir gehören zu der Familie Gottes in St. Ingbert und sollen uns dazu bekennen und einbringen. Damit die Kirche in St. Ingbert eine Zukunft hat, sollten wir Sonntag für Sonntag die hl. Messe besuchen; denn die Zeiten sind gegen eine christliche Kirche.

 
   

Am Ende des Gottesdienstes dankte Pfarrer Dittrich allen, die mit ihm in den letzten zweieinhalb Jahren zusammen gearbeitet haben um den Pastoralplan 2016 auf den Weg zu bringen. Die Gründe seines frühzeitigen Weggangs wollte er nicht weiter wie er wörtlich sagte „austreten“. Hierzu habe er ja im Pfarrbrief Stellung bezogen. „Ich trage nichts nach, schauen wir nach vor, offenherzig mit dem neuen Pfarrer“. Für seine Worte erhielt Pfr. Dittrich lang anhaltenden Applaus. Musikalisch wurde die Messe vom Kirchenchor St. Josef mitgestaltet.

 
   

 
       
   

 
   

Bilder: G. Wagner

 
       
    Weihnachten in St. Josef  
   

Alle Weihnachtsgottesdienste waren recht gut besucht, besonders die Christmette in der Pfarrer Dittrich die Gläubigen in deiner voll besetzten Josefskirche begrüßen konnte. In seiner Predigt wünschte er, dass in das Gloria, das von den Engeln an der Krippe gesungen wurde und von den Hirten gehört wurden, jeden Sonntag die Gläubigen in den Messen mit einstimmen. Die Kirche war stellenweise nur beleuchtet von den Tannenbäumen, der Krippe und Kerzen in den Bänken, die vor dem Gottesdienst erworben werden konnten. Der Chor sang Weihnachtslieder in vierstimmigen Sätzen u.a. von Alois Maria Müller.

 
   

Am 1. Weihnachtsfeiertag war Pfr. Hook der Zelebrant des Festhochamtes, das als lateinische Messe gefeiert wurde. Der Chor sang, in Begleitung eines Kammerorchesters und Gesangssolisten die Paukenmesse von Josef Hayden unter Leitung von Markus Schaubel.

 
       
   

 
       
   

 
       
   

 
       
   

Cäcilienfeier

 
   

Am Christkönigsonntag, 23.11. wurde in der Alten Kirche auch der Hl. Cäcilie, deren Namenstag ein Tag vorher war gedacht. Cäcilia, so begrüßte Pfarrer Dittrich die Anwesenden Gläubigen, wird als Patronin der Musiker, insbesondere der Kirchenmusiker verehrt und dass sie mit der Stifterin der Cäcilienkirche in Trastevere/Rom gleichgesetzt wird. Der Chor der St. Josefskirche sang die Messe von Emil Hug „Missa in Honoriam Sankti Josef“. Diese hatte Markus Schaubel, Organist von St. Josef, für ein Blechbläserensemble wie viele andere Messen und Choräle, bearbeitet. Pfarrer Dittrich gab auch bekannt, dass Markus Schaubel sein Amt als Organist und Chorleiter, nach 18 jähriger Tätigkeit, zum Ende des Jahres abgeben wird. Nach der Messe traf sich der Chor zu einer kleinen Feierstunde im Pfarrheim. Hier wurde Frau Anneliese Bach und Herr Theo Schwemm für 65-jährige und Herr Hermann Schor für 60-jährige Zugehörigkeit im Chor besonders geehrt. Sie erhielten u.a. eine vom Bischof Dr. Wiesemann unterschriebene Urkunde für ihre langjährigen Verdienste im Chor. In der Feierstunde wurden vom 1. Vorsitzenden des Chores, Herrn Rainer Stief, die vielen Konzerte, Messen und Aufführungen mit dem scheidenden Organisten nochmals in Erinnerung gerufen. Darunter auch Benefizkonzerte zum Wiederaufbau der Josefskirche.

 
       
   

 
       
   

 
       
   

 
       
    Neuaufnahme von Messdienern  
    Am Hochfest Christkönig, 23.11., dem letzten Sonntag im Kirchenjahr, werden alljährlich die neuen Messdiener offiziell für ihren Dienst am Altar aufgenommen. In diesem Jahr waren dies Lukas Horne und Alexander Mandryka, die sich nach ihrer 1. hl. Kommunionfeier als Messdiener gemeldet hatten. Zunächst wurden sie von Kaplan Kapolka gesegnet und erhielten vom Messdiener-Leitungsteam als äußeres Zeichen die Messdiener-Plakette und eine Erinnerungs-Urkunde. Kaplan Kapolka hatte ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Messdiener nicht dem Priester oder der Gemeinde dienen, sondern Jesus Christus.  
    Wir wünschen den neuen Messdienern eine schöne Zeit und ein herzliches Dankeschön für ihre Bereitschaft zum Dienst, im Namen der gesamten Pfarrgemeinde.  
       
   

 
       
   

 
       
    Sankt Martin  
   

Auch in diesem Jahr wurde wieder des hl. St. Martin gedacht. Am 11.11., dem Tag seines Namenstages trafen sich die Kinder mit ihren Eltern zunächst in der Alten Kirche. Kaplan Kapolka erinnerte die Anwesenden, wie wichtig es ist zu teilen, und zu helfen, wenn jemand in Not ist, genauso wie es St. Martin tat.  In diesem Jahr wurden mit den mitgebrachten Sach- und Geldspenden, die vor den Altar gelegt wurden, die Bedürftigen von der  „Sankt Ingberter Tafel“ unterstützt. Nach dem Segen zogen die Kinder mit ihren bunten Laternen, angeführt vom St. Martin auf einem Pferd, zum Pfarrheim. Im Steinbruch, hinter dem Pfarrheim, wurde die Stankt Martin-Legende aufgeführt. Er soll die Hälfte seines Umhangs am Stadttor von Amiens einem frierenden Bettler gegeben haben. Daraufhin soll ihm Christus im Traum erschienen sein, um ihm für den Mantel zu danken. Die Darsteller waren Pfarrer Dittrich als Bettler und die großen Messdiener mit Carsten Neuheisel als St. Martin. Anschließend wurde ein großes Martinsfeuer entzündet und es gab die Martinsbrezeln und warme Getränke für Groß und Klein.

 
       
   

 
       
   

 
       
   

 
       
   

 
       
   

Himmlische Weinprobe

 
    Im Anschluss an die Feier des Stadtpatroziniums am Mittwoch, 22. Oktober fand im Pfarrheim St. Josef, auf dem Hobels, eine „Himmlische Weinprobe“ statt. Fachkundig erklärte Pfarrer Dittrich die sechs angebotenen Weine, sprach von Sorte, Restzuckergehalt und Säuregrad und lud ein, die Proben mit Auge, Nase und Zunge zu testen. Das Angebot an „Himmlischen Weinen“ bestand aus einem Deidesheimer Paradiesgarten - Riesling, Maria Magdalena - Silvaner, Prieure Saint Hippolyte Languedoc - Rosé, Gleisweiler Hölle - Weißherbst, Messias Portugal – Rotwein und Arzheimer Seeligmacher – Beerenauslese. Zu Beginn der Probe sang der Kirchenchor St. Josef 3 Weinlieder und zwischen den Proben-Durchgängen  waren alle Teilnehmer zum Mitsingen typisch „Pfälzer“ Lieder eingeladen. Durch kleinere Texte und Gedichte in Pfälzer Mundart lockerte Pfarrer Dittrich die Weinprobe zusätzlich auf. Erwähnenswert ist vielleicht noch der Ausspruch von Theodor Heuss, ehemaliger Bundespräsident, den Pfarrer Dittrich vortrug: „wer Wein trinkt betet, wer Wein säuft sündigt“. Der Erlös dieser Weinprobe mit einer kleinen Tombola in Höhe von € 1.160 ist für die Erneuerung der Kirchenheizung in der Engelbertskirche bestimmt.  
       
   

 
       
   

 
       
   

 
       
   

Patrozinium Hl. Ingobertus

 
   

Am Mittwoch, 22. Oktober wurde in der zukünftigen Stadtpfarrei „St. Ingobertus“ das Patronatsfest des Hl. Ingobertus in der St. Josefskirche gefeiert. Pfarrer Dittrich begrüßte die anwesenden Gläubigen aller Pfarreien und stellte in seiner Predigt heraus, dass der Hl. Ingobertus wie z.B. auch der Hl. Wendelinus Leuchttürme für den christlichen Glauben waren. In seinem Schlusssegen erbat er die Fürsprache des Hl. Ingobertus für das Gelingen der ab 2016 neu zu entstehenden Stadtpfarrei bei Gott, von dem alles Heil kommt. Der Festgottesdienst wurde musikalisch von den vereinigten Kirchenchören der Stadt gestaltet. Sie sangen unter Leitung von Christian von Blohn und Markus Schaubel an der Orgel eine Messe in B-Dur von Christopher Tambling. Hier handelt es sich um eine Auftragskomposition zum 10-jährigen Bestehen des Diözesan-Cäcilien-Verbandes Speyer. Am Altar verrichteten Messdiener aus allen Pfarreien ihren Dienst.

 
       
   

 
       
   

 
       
   

 
       
   

Benefizveranstaltung für die Alte Kirche, am Sonntag, 05.10.2014

 

Pfarrer Dittrich begrüßte die Besucher, die sich in der „Alten Kirche“ eingefunden hatten, recht herzlich.  Das geistlichen Konzertes  „Im Anfang war das Wort“,  ist der Prolog zum Johannes-Evangelium.  Er führt von der Zuwendung des Schöpfers hin zur Menschwerdung Gottes und zur Botschaft des Lichts für die Menschen. Das Oratorium ist ein Werk von Lorenz Maierhofer für gemischten Chor, Sopran- und Bariton-Solo, Solo-Violine, Streichorchester und Orgel. Im Sinne einer Schöpfungsgeschichte schildert es den Weg vom irdischen Suchen und Zweifeln hin zu gläubiger Erleuchtung, aufgeteilt in elf Chorteile, die weitgehend auf Psalmen basieren.

Die Ausführenden waren Dr. H. Baum, Sopran, Ch. Immetsberger, Bass, der Kirchenchor St. Margaretha Bebelsheim, der Chor der St. Josefskirche St. Ingbert, ein Kammerorchester und an der Orgel Matthias Golla. Die Gesamtleitung oblag der Direktion von Markus Schaubel.

Alle Akteure begeisterten die Konzertbesucher, die sich für die bravouröse Leistung mit einem lang anhaltenden Applaus bedankten. Am Kirchenausgang waren die Besucher angehalten, eine freiwillige Spende für die notwendige Erneuerung der Heizung zu leisten, damit auch zukünftig die „Alte Kirche“ ein Ort bleibt, um Gottesdienste zu feiern.

       

       

       

       

       

Großes Gebet

Am Sonntag, 21.09. war der Tag des Großen Gebetes in der Pfarrei St. Josef. Nach dem Hochamt um 11.30 Uhr, der vom Chor musikalisch mitgestaltet wurde, fand die Aussetzung des Allerheiligsten statt. Daran schlossen sich eine stille Betstunde bis 14.30 Uhr an, danach die Betstunde für die Kinder und besonders die Kommunionkinder, daran Betstunden für die Pfarrgemeinde und eine stille Betstunde mit Orgelmusik. für alle vor der Schlussandacht eine stille Betstunde mit Orgelmusik an.

Die Schlussandacht wurde als eucharistische Vesper, ebenfalls musikalisch mitgestaltet vom Chor, gefeiert. Zu Beginn begrüßte Pfarrer Dittrich die anwesenden Gläubigen und Pfarrer Rambaud, der die Predigt hielt.

I have a dream - Diese Worte von Martin Luther King berichteten von der Sehnsucht der Menschen nach Freiheit. Die Worte erinnern Pfr. Rambaud, so in seiner Predigt, auch an das Leben Jesu. Denn Jesus war gekommen, das Heil Gottes den Menschen zu bringen. Für dieses Heil ist er sogar am Kreuz gestorben und hat durch seine Auferstehung das Heilsgeschehen verwirklicht. Die Kirche muss im Auftrag von Jesus eine dienende Kirche sein.

Wo ist die dienende Kirche heute, stellte er die Frage. Kirchenaustritte, rückläufige Gottesdienstbesucher-Zahlen usw. geben Zeugnis dafür, dass etwas nicht mehr stimmt. Die Kirche muss auf die Lebenssituationen der Menschen eingehen und darf Menschen nicht alleine lassen und ausgrenzen. Wir alle sind diese Kirche, die verantwortlich ist, eine dienende Kirche zu sein, in der Gott wohnt. Wir müssen eine Kirche sein, die keinen Menschen im Stich lässt und sie bereits jetzt ein Stück vom Himmel spüren lässt und sie somit letztlich zu Gott führt.

Mit dem ausgesetzten Allerheiligsten spendete Pfr. Dittrich zum Schluss der Vesper den Segen. Das Angebot der Frauengemeinschaft, zwischen den Betstunden sich mit Kuchen und Kaffee zu stärken wurde ebenfalls angenommen.

       

       

       

       

Stadtfestmesse

Zum diesjährigen Ingobertusfest waren alle St. Ingberter zur Stadtfest-Messe am Samstag, 5. Juli in die St. Josefskirche eingeladen. Stadtpfarrer Dittrich freute sich, viele Gottesdienstbesucher, darunter auch Oberbürgermeister Wagner begrüßen zu können. Konzelebranten waren Koop. Pfr. Hook, Pfr. Rambaud und Gemeindereferent H. Weberbauer. Pfarrer Dittrich hielt die Festpredigt und spendete zum Schluss den Segen auf die Fürsprache des Hl. Ingobertus der versammelten Gemeinde.

 

Der Chor der Josefskirche sang in Begleitung eines Kammerorchesterd ie „Krönungsmesse“ von W. A. Mozart. Das Kammerorchester spielte zum Einzug die Kirchensonate KV 278 und zum Auszug die Kirchensonate KV 329 von Mozart und als Schlusslied „Stimmt an die Saiten“ v. Joseph Haydn aus  „Die Schöpfung“.  Die Orgel spielte Matthias Goller, Kontor Markus Schaubel hatte die Gesamtleitung.

     

     

     

Firmung 2014

Am Sonntag, 29. Juni wurden in St. Josef 101 katholische Jugendlich durch Weihbischof Otto Georgens gefirmt. Pfarrer Dittrich hieß Weibischof in der voll besetzten Josefskirche zur Spendung des Firmsakramentes herzlich willkommen. Als besondere Aktion hatten die Firmlinge einen Kirchturm gebaut, wobei als Steine die alten Gesangbücher, die vor wenigen Wochen in der Diözese außer Dienst genommen wurden, dienten. Musikalisch wurde das Festhochamt durch den Chor „Canticum novum“ gestaltet.

     

     

     

     
Fronleichnam am 19.06.2014
Das diesjährige Fronleichnams-Fest stand unter dem Motto:

„Freude am Evangelium“

Wie in den Vorjahren waren alle Stadtpfarreien am Gottesdienst und der Prozession beteiligt. Die Festpredigt beim Gottesdienst auf dem Marktplatz hier Stadtpfarrer Dittrich. Er bezog sich auf das apostolische Schreiben „Evangelii Gaudium“ (die Freude des Evangeliums) des hl. Vaters, Papst Franziskus. Erfreulicherweise konnte festgestellt werden, dass mehr Gläubige als im vorigen Jahr diese Fest mitfeierten, das ihren Abschluss in St. Josef fand. In vielen Pfarreien wurde nach der Prozession zur Reunion eingeladen.

     

     

     

     

Diebstahl in St. Josef

Am Donnerstag, 12.06. wurde während der Öffnungszeiten der St. Josefskirche das Kreuz, das vor dem Aussetzungs-Tabernakel steht, von Unbekannten entwendet. Es handelt sich um ein filigran im gotischen Stil, passend zum Hauptaltar, geschnitztes Holzkreuz mit einem goldbronzenen Anstrich und Korpus. Sollte jemand etwas mitbekommen haben, wird um Meldung im Pfarrbüro gebeten. Bei der Polizei wurde eine Anzeige wegen Diebstahl gegen Unbekannt gestellt.

Es bleibt zu hoffen, dass das Kreuz recht bald an seinen Platz zurückkehrt und seinen angestammten Platz wieder ausfüllt.

     

     

     
   

Das neue Gotteslob

Am Sonntag, 11.05.2014 wurden in allen St. Ingberter Pfarreien das neue Gotteslob eingeführt. Das bisherige hat nach über 40 Jahren ausgedient. Im Hochamt in St Josef segnete Pfarrer Lindemann die neuen Bücher, die dann an die Gottesdienstbesucher für die Messe ausgeteilt wurden. Er betonte, dass dem neuen Gotteslob eine dreifache Bedeutung zukommt: als Buch für die Liturgie, für Gebet und Gesang und als Hausbuch. Pfarrer Hook erklärte in der Spätmesse noch, dass die Striche, die auf einigen Blättern im neuen Gotteslob zu sehen sind, nicht zum Ausmalen seien, sondern sie sollten als Meditationshilfe dienen. Eine private Anschaffung des neuen Gotteslobes lohnt sich, da es sicherlich wieder für einige Jahrzehnte in Gebrauch sein wird. In den Kirchen kann nur eine begrenzte Anzahl von Exemplaren ausgelegt werden.

     

     
 

   

       

Ein Biblischer Garten entstand im Pfarrhof St. Josef

Im Gelände des Pfarrhofes entstand in einem Teilabschnitt ein „Biblischer Garten“. Errichtet wurde er von 7 Schülern und Pfarrer Dittrich im Rahmen einer Projektgruppe zur Vorbereitung auf die diesjährige Firmung. Insgesamt erhalten in diesem Jahr 101 Firmlinge aus dem Stadtgebiet das Sakrament der Firmung durch HH Weihbischof Georgens. Seit Januar haben sich die Firmlinge mit ihren Firmkatecheten intensiv auf die Sakramentspendung  Ende Juni, in Kleingruppen vorbereitet. Dazu gehören auch, in 15 so genannten Projektgruppen, Aufgaben zu übernehmen bzw. auszuführen. So wurden u.a. Kuchen oder biblische Kekse gebacken, in der St. Ingberter Tafel mitgeholfen, Kirchenführungen nach den sonntäglichen Messen abgehalten, in Einrichtungen der Lebenshilfe mitgeholfen und eben auch - ein Biblischer Garten angelegt.

Eine siebenköpfige Gruppe unter Leitung von Pfarrer Dittrich hat sich dies ausgedacht und in drei mehrstündigen Arbeitseinsätzen verwirklicht. Wie die Jugendlichen berichteten, ist ihnen diese ungewohnte Arbeit gar nicht so leicht gefallen. Hinter der Mauer des Pfarrhofes, parallel zu Kirche kann dieser Garten besichtigt und bestaunt werden.  Auf drei Tafeln sind alle Bäume und Sträucher aufgeführt, die angepflanzt wurden und die entsprechenden Bibelstellen, in denen sie erwähnt werden. So z.B.: Getreide, Küchenkräuter, Weinrebe, Oliven-, Apfel-, Feige-, Eichenbaum und verschiedene Beerensträucher. Zum Abschluss der Arbeiten waren die jungen Gärtner vom Pfarrer zu einem im Eis in Pfarrhaus eingeladen.

Im Namen aller, die sich an diesem Garten erfreuen, ein herzliches vergelt’s Gott für die Ausführung dieser schönen Idee.

       

       

       
Weißer Sonntag 2014
Insgesamt 33 Kindern aus den Pfarreien St. Josef, St. Michael/St. Pirmin wurde zum ersten Mal das Sakrament der hl. Eucharistie in der Josefskirche durch Pfarrer Dittrich gespendet. Wochenlang hatten sie sich mit ihren Kommunionkateschesen auf diesen Tag vorbereitet. Dieser Stand unter dem Motto: „Wie der Fisch im Wasser lebt, leben wir in Dir!“ Zu Beginn der Predigt wurde zunächst eine Geschichte vorgelesen, wo kleine Fische fragen was Wasser ist. Erst im Meer bei einem großen, alten Fisch erhielten sie die Antwort, dass sie von Wasser umgeben sind, Wasser zur Ernährung brauchen und ohne Wasser gar nicht sein können. Pfarrer Dittrich betonte, dass auch Jesus in seinen Gleichnissen viel von Wasser und Fischen gesprochen hat und aus den Aposteln „Menschenfischer“ gemacht hat. Ein Fischsymbol war auch das Erkennungszeichen der ersten Christen. Die heutigen Speisen in der Eucharistie sind Brot und Wein. Die Erstkommunikannten empfangen im Brot Christus in vollgültiger Weise. In der Eucharistie betonte Pfr. Dittrich ist Christus wahrhaftig anwesend. Er ist in unserer Mitte und schenkt sich uns. Die Liebe Gottes lässt uns dadurch erfahrbar werden. Zum Schluss des Hochamtes dankte er allen Katechetinnen wir ihr Engagement in der Vorbereitungszeit und dem Chor von St. Josef für die musikalische Gestaltung.
       

       

       

       
Hl. Papst Johannes Paul II
Am Sonntag, 27. April 2014 hatte Papst Franziskus zwei seiner Vorgänger heilig gesprochen: Papst Johannes XXII und Papst Johannes Paul II.
Auch in der Josefskirche ist seit Mitte März der Hl. Johannes Paul II zu sehen. Für alle, die ihn noch nicht entdeckt haben hier die Lösung. In einer Nische rechts neben dem Marienaltar wurde eine Büste des Heiligen eingelassen. Von dieser Stelle aus kann er als Mittler zu unserem Herrn Jesus Christus angerufen werden.
       

       

       
El Greco trifft Olivier Messiaen
Zu „Lichtbilder und Orgelmusik“ aufgrund des 400. Todestages von Domenikos Theotocopoulos waren die Besucher am Samstagabend, 12. April 2014 in die St. Josefskirche eingeladen. In seiner Begrüßung sagte Pfarrer Dittrich: Der Maler „El Greco“ (der Grieche) wie er besser bekannt ist, malte die christlichen Heilsgeheimnisse“. Dies vermittelte Pfr. Dittrich mit über 40 Bildern und Detailausschnitten, die auf eine Leinwand im Altarraum produziert wurden. Untermalt war die Präsentation durch sieben Werke des Komponisten Olivier Messiaen.
Dekanatskantor Christian von Blohn stellte zunächst den französischen Komponist Messiaen vor. Messiaen schöpfte für seine Musik Anregungen aus dem Studium der Zahlenmystik, indischer Rhythmen, der Gregorianik, des Vogelgesangs, der Klangwelt javanischer Gamelan-Orchester oder der Musik Claude Debussys und Igor Strawinskys. Über all diese verschiedenartigen Inspirationen hinaus ist seine Musik von spiritueller Energie und einem tiefen, katholischen Glauben geprägt. Er war außerdem Synästhetiker, der Klänge mit Farben assoziierte. Messiaen zeichnete auf Weltreisen Vogelrufe auf – er war in der Lage, ungefähr 700 Vogelrufe zu unterscheiden – und verwendete diese unter anderem in den Klavierwerken.
Am Ende der einstündigen Veranstaltung bedankte sich Pfarrer Dittrich für den Besuch und stellte fest, es war „große Musik und große Bilder“. Er lobte den Organisten v. Blohn, der auf der Orgel von St. Josef großartiges geleistet hatte und hierfür auch viel üben musste. Für eine Spende zum Unterhalt der Voit-
Späth-Orgel waren Spendenkörbchen an den Ausgängen aufgestellt.
       

       

       
Patronatsfest
Am Mittwoch, 19. März, feierte die Pfarrei St. Josef ihr Patronatsfest. Pfarrer Dittrich konnte zu diesem Festhochamt bedeutend mehr Gottesdienstbesucher begrüßen als im vergangenen Jahr. Pfarrer Dittrich erläuterte bei seiner Predigt, wie im 16. Jahrhundert allmählich eine spezielle Verehrung des hl. Josef in Europa aufgekommen ist, besonders befördert durch die Heilige Theresia von Avila und den von ihr reformierten Karmelitinnen-Orden.
Josef verkörpert eine geistliche Vaterschaft, eine gläubige Bezogenheit auf Christus, dem er als Pflegevater zur Seite gestellt wurde, als Säule der Heiligen Familie. So konnte die Verehrung des hl. Josef zunehmen, um in Deutschland im 19. Jahrhundert eine Hochphase zu erreichen, die sich in vielen Patrozinien niedergeschlagen hat. Josef ist auch heute Vorbild für den stillen Dienst, das geduldige Mitgehen mit Christus und seiner Kirche; er lädt ein zu Gebet und Demut, zur aktiven Zugehörigkeit zur Familie Gottes.

Musikalisch wurde das Amt vom Kirchenchor St. Josef, verstärkt durch 2 Trompeten, gestaltet. Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle Besucher zum „Josefsumtrunk“ ins Pfarrhaus eingeladen.

       

       

       

       
Howwelser Fasenacht 2014

Zum Vergrößern bitte klicken

Neujahrsempfang 2014

Am Samstag, 11. Januar waren alle Pfarreiangehörigen zu einem Neujahrsempfang ins Pfarrheim eingeladen. Leider konnte die Pfarrgemeinderatsvorsitzende, Frau Jene lediglich insgesamt nur 25 Gäste begrüßen. Pfarrer Dittrich bedauerte in seiner Ansprache den Rückgang der Zahl der Gläubigen, insbesondere auch bei den Gottesdiensten. Von einer Volkskirche kann keine Rede mehr sein, stellte er fest. Es sei zu wünschen, dass das christliche Leben wieder einen höheren Stellenwert bekommt. Deshalb sind alle eingeladen, wieder am christlichen Gemeindeleben teilzunehmen. Er sei sehr zuversichtlich, dass das sich Näherkommen und Zusammenrücken wächst, dies auch schon vor Abschluss der Pastoralreform im Jahre 2015. Wir sollten offen sein für alle anderen Christen und mit Gottvertrauen werden wir auch das neue Jahr meistern. Daran schloss sich in Form einer Bildpräsentation ein Rückblick auf das Jahr 2013 an, die von Pfarrer Dittrich kommentiert und besondere Ereignisse nochmals besonders herausgestellt wurden.

Zum Schluss waren alle Anwesenden zu einem kleinen Umtrunk und Imbiss eingeladen. Pfarrer Dittrich nutzte die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen mit den Anwesenden.

       

       

       

       

Segen bringen – Segen sein

Aktion Dreikönigssingen 2014 Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ)

Am Samstag, den 4.1.2014und Sonntag, den 5.1.2014wurde in unserer Pfarrei die Sternsinger-Aktion 2014durchgeführt. 17 von 19 Kommunionkindern unterstützten dieses Jahr das Projekt im Rahmen ihrer Kommunionvorbereitung. Insgesamt waren 53 Kinder und  21 Betreuer in 19 Gruppen für die gute Sache unterwegs. Am Samstag wurde ihnen im Pfarrheim ein Mittagessen angeboten, am Sonntag gab es Kakao und Kuchen. Es wurde versucht alle Häuser unserer Pfarrei zu erreichen. Bei nicht gerade gutem Wetter konnte für das diesjährige Projekt„Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit“ jedoch rund 7000 Euro an den Haustüren eingesammelt werden.

Nach dem Segensspruch wurden die Insignien 20*C+M+B+14 an die Türen angebracht und ein Bildchen mit folgendem Text ausgeteilt:
Die Sternsinger haben Sie besucht und Ihnen den Segen Gottes gebracht. Jesus Christus begleite Sie und alle, die hier wohnen, mit seinem Segen durch das Jahr 2014. Mit Ihrer Spende wird Kindern in mehr als 2.000 Projekten weltweit geholfen – vielen Dank! 

Unsere Bilder zeigen einige Sternsingergruppen vorm Pfarrheim und unterwegs. Wir danken ganz herzlich allen Sternsingern und den Eltern, den Betreuern und allen Helfern, die diesen Erfolg möglich gemacht haben!

Sternsinger-Orga-Team
Fr. Zeiger, Fr. Jene, Fr. Schmitt

 

 

 

 

 

 

 

 

Jahres-Schlussgottesdienst
    „Jesus Christus ist Herr über Zeit und Ewigkeit“. So begrüßte Pfarrer Hook die vielen Gläubigen, die zum Jahresabschluss-Gottesdienst gekommen waren. Zu Beginn seiner Predigt zitierte Pfarrer Hook das Gedicht von Bergengruen: „Frage und Antwort.“ Ein Gedicht von Bergengruen als Konsequenz seiner Überzeugung und seines Glaubens an Gottes Schöpfung.

 

 
    1. „Der die Welt erfuhr,
faltig und ergraut,
Narb an Narbenspur
auf gefurchter Haut,

 

 
2. den die Not gehetzt,
den der Dämon trieb –
sage, was zuletzt
dir verblieb.“

 

3. „Was aus Schmerzen kam,
war Vorübergang.
Und mein Ohr vernahm
nichts als Lobgesang.“

 

Auch wir stellen Fragen unseres Lebens, predigte Hook. Was war 2013 gut und was war schlecht. Jedem von uns wird seine Zeit gegeben, die er zu nutzen hat. Wir sollen sie nutzen, die Botschaft Jesu Christus zu verkünden; denn am Ende unserer Zeit müssen wir darüber Rechenschaft ablegen. Das neue Jahr bringe was es will, unser göttlicher Vater hat unseren Kalender schon auf das trefflichste gemacht, so beendete er die Predigt. In die Fürbitten eingebunden waren Gebete für die im Jahr 2013: 32 Taufen, 20 Erst-Kommunionkinder, 19 Eheschließungen, 50 Beerdigungen und 9 Kirchenaustritte. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor St. Josef gestaltet. Am Ende erfolgte der eucharistische Segen mit dem ausgesetzten Allerheiligsten.