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1894 erhielt
die Pfarrkirche St. Josef ihre erste Orgel. Das
zweimanualige pneumatisch gesteuerte Instrument mit 36
Registern lieferte die "Orgel-Fabrik von H. Voit & Söhne",
in Durlach. Es handelte sich um ein typisches Instrument der
romantischen Epoche mit vielen Grundstimmen. |
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Den
neugotischen Prospekt mit Cäcilia und musizierenden Engeln
fertigte Bildhauer Stuchei aus Münster nach Zeichnungen des
Kirchenarchitekten Ludwig Becker. |
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Rund 40 Jähre
später war man mit dem Instrument nicht mehr zufrieden.
Häufige Störungen und ein dem Zeitgeschmack nicht mehr
entsprechendes Klangbild führten 1933 zu Umbau und
Erweiterung durch die Firma Späth, Ennetach-Mengen. Dabei
wurden viele Teile der Voit-Orgel (ganze Register,
Windladen, Prospekt) verwendet. |
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Die
Disposition des dreimanualigen elektropneuma-tisch
Instruments zeigt neben spätromantischen Merkmalen auch Züge
der sogenannten Orgelbewegung, die die barocke Orgel zum
Vorbild hatte. |
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In der
Folgezeit wurden einige Register ersetzt, bzw. umgebaut (z.
B.: höher liegende Mixturen), um den Klang aufzuhellen. 1988
fertigte die Firma Hugo Mayer, Heusweiler, neue tief
liegende Mixturen an, die dem spätromantischen Klangbild des
Instrument gerechter werden. |
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